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COVID-19

Aktuelle Informationen

Die Corona-Pandemie trifft auch die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW weiterhin hart. Auf dieser regelmäßig aktualisierten Seite finden Sie Infos zu Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartner:innen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir selbst keine Beratung zu Unterstützungsmöglichkeiten durchführen können. Speziell für Kulturschaffende bietet der Kulturrat NRW eine Corona-Kultur-Sprechstunde an.

Mit der Seite www.land.nrw/corona stellt die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger:innen bereit, die über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus informiert.

Wir weisen darauf hin, dass die Angaben auf dieser Seite nicht rechtsverbindlich sind.

Letztes Update: 13.09.2022

NRW

Unterstützung der Landesregierung NRW

Die Landesregierung hat ein Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro bereitgestellt und eine Reihe von Maßnahmen und Programme auf den Weg gebracht, um Unternehmen und insbesondere auch Freiberufler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer:innen zu unterstützen. Informationen und Ansprechpartner:innen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

NRW Kultur Förderprogramme 2022

Um weiterhin Kultur zu ermöglichen, legt die Landesregierung unter anderem aus Mitteln des Kulturstärkungsfonds ein spartenspezifisches Förderprogramm auf. Ziel des am 20. Januar 2022 vorgestellten Programms ist es, unter den Bedingungen der Pandemie Auftrittsmöglichkeiten für Künstler:innen zu schaffen.

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 896-04.

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NRW Soforthilfe 2020

Update 13.09.2022

Um betroffenen Soloselbstständigen, Freiberufler:innen und Kleinunternehmen in der aktuellen Coronawelle mehr finanziellen Spielraum zu geben, hat das nordrhein-westfälische Landeskabinett eine weitere Verlängerung der Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe bis zum 30.06.2023 beschlossen. Mehr Infos hier.


Damit Kleinunternehmer:innen, Freiberufler:innen und Soloselbstständige finanzielle Engpässe überbrücken konnten, stellten Land und Bund – je nach Mitarbeiter:innenzahl – Zuschüsse in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro bereit. Das Programm ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

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Unterstützung für Gründer:innen und Start-ups

Die NRW-Landesregierung verbessert ihre Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs und verstärkt damit ihr Engagement für Gründer:innen und Start-ups in der Corona-Krise.

  • Gründerstipendien: Das Gründerstipendium wurde verlängert. Neue Anträge können nun bis 30.09.2023 gestellt werden. Mit dem Gründerstipendium.NRW können Gründer:innen mit monatlich 1.000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden. Mehr Infos hier.
  • Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital umgewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet. Mehr Info hier.

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogramme nach.

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberufler:innen erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind:

Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf). LVR-Servicenummer: 0800 9336397 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr erreichbar) Mehr Informationen

Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) Mehr Informationen

Zur Antragstellung

Steuerliche Maßnahmen

Die Landesregierung unterstützt nordrhein-westfälische Firmen, die unter der Krise leiden, seit mehr als einem Jahr effektiv mit steuerlichen Maßnahmen.

Weitere Infos hier.

Liquiditätssicherung (Finanzierung)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen können Kredite durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner:innen.

Kleine Unternehmen und Existenzgründer:innen haben die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Mikromezzaninfonds.

Beratung NRW.BANK

Bei Fragen hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK weiter. Die Förderberater:innen informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollten Sie zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank suchen, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

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Bundesweit

Unterstützung der Bundesregierung

Stand September 2022: 

Einen aktuaellen Überblick über die Hilfsangebote und Fördermaßnahmen des Bundes für Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft finden Sie hier.

Die Bundeshilfen beruhen auf vier großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1) Kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen und gemeinnützigen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen. Am 08.07.2020 hat die Bundesregierung erstmals eine Überbrückungshilfe gestartet, siehe unten. Das Land NRW hat die Überbrückungshilfen I und II des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn ergänzt: NRW Überbrückungshilfe Plus. Für Soloselbstständige beinhalten die Überbrückungshilfen III und IV eine Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“). Die wichtigsten Fragen zu den Überbrückungshilfen und den Neustarthilfen werden hier beantwortet.
2) Persönliche Lebensumstände werden abgesichert, siehe unten unter Grundsicherung.
3) Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden. Mehr Infos hier
4) Mit dem Programm NEUSTART KULTUR will die Bundesregierung das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder ankurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und alle im Kulturbereich Tätigen schaffen. Eine nach Sparten geordnete Übersicht der Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR finden Sie hier. Darüber hinaus unterstützt ein mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestatteter Sonderfonds des Bundes die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen. Mehr Infos hier.

 

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Update 13.09.2022

Die Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wurde bis Jahresende 2022 verlängert. Gleiches gilt für die in der Wirtschaftlichkeitshilfe integrierte Ausfallabsicherung für private Veranstalter.

Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährt bei kleineren Veranstaltungen (mit bis zu 2.000 Teilnehmenden), die coronabedingt mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden müssen, einen Zuschuss zu den Ticketeinnahmen und sichert private Veranstalter mit einer integrierten Ausfallabsicherung ab. 

Es können Veranstaltungstermine bis 31.12.2022 registriert werden. Damit wird die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe der Laufzeit der Ausfallabsicherung für Veranstaltungen mit über 2.000 Teilnehmenden angeglichen.

Mehr Infos hier.

Der mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattete Sonderfonds des Bundes unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden und einer Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Teilnehmenden, die einen langen Planungsvorlauf benötigen. Für beide Module müssen Veranstaltungen im Voraus registriert werden.

Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge.

Die Registrierung der Anträge ist über eine Internetplattform möglich, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalter:innen beantworten zu können, steht eine vom Land Nordrhein-Westfalen betreute telefonische Beratungshotline der Länder zur Verfügung – sie ist zu erreichen unter 0800 6648430

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützte Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen in den Monaten November und Dezember 2020 direkt, indirekt oder über Dritte betroffen waren. Anträge für die November- und die Dezemberhilfe konnten bis zum 30.04.2021 gestellt werden. Für Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfiel die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie waren unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Änderungsanträge waren bis zum 31.07.2021 möglich.

Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form ab Anfang 2022 über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 31.12.2022 (verlängert). Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

Im Falle von Direktanträgen im eigenen Namen erfolgt keine Schlussabrechnung. Stattdessen können stichprobenartige Nachprüfungen durch die Bewilligungsstellen erfolgen.

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Überbrückungshilfe IV

Update 13.9.2022

Dieses Programm ist beendet. Die Frist für Änderungen (zum Beispiel Kontoverbindung, Fehlerkorrekturen) wurde nochmals verlängert und gilt jetzt bis 30. September 2022.

Update 16.05.2022

Vom 13. Mai bis 15. Juni 2022 ist der nachträgliche Wechsel zwischen der Neustarthilfe 2022 und der Überbrückungshilfe IV möglich. Nur noch bei Antragstellung bis 19. Mai 2022 Auszahlung Vorschuss Neustarthilfe 2022 bzw. Abschlagszahlung Überbrückungshilfe IV nach erfolgreicher Vorprüfung. Mehr Infos hier.

Update 01.04.2022

Der Förderzeitraum der Überbrückungshilfe IV wurde bis 30. Juni 2022 verlängert. Anträge können bis 15. Juni 2022 über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Weitere Infos hier.

Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützte die Bundesregierung auch im Förderzeitraum Januar bis Juni 2022 Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler:innen aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprachen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus.

Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft konnten zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 28. Februar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 15. Juni 2022.

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Neustarthilfe 2022

Update 13.09.2022

Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 15. Juni 2022.
Seit dem 23. Mai 2022 bis 30. September 2022 können prüfende Dritte Änderungsanträge stellen. Ab 3. Juni bis 30. September 2022 können Direktantragstellende Änderungsanträge stellen.

Update 16.05.2022

Vom 13. Mai bis 15. Juni 2022 ist der nachträgliche Wechsel zwischen der Neustarthilfe 2022 und der Überbrückungshilfe IV möglich. Nur noch bei Antragstellung bis 19. Mai 2022 Auszahlung Vorschuss Neustarthilfe 2022 bzw. Abschlagszahlung Überbrückungshilfe IV nach erfolgreicher Vorprüfung. Mehr Infos hier.

Mit dem Programm Neustarthilfe 2022 werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Januar bis März 2022 und April bis Juni 2022 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) beträgt wie bei der Neustarthilfe Plus maximal 4.500 Euro pro Quartal für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und bis zu 18.000 Euro pro Quartal für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum. Den Antrag können Sie entweder selbst per Direktantrag oder über prüfende Dritte stellen. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022.

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Überbrückungshilfe für KMU I - III / Neustarthilfe für Soloselbstständige

Update 13.09.2022

Nach über zwei Jahren sind die letzten Corona-Wirtschaftshilfen zusammen mit dem Befristeten Rahmen für Pandemie-bedingte staatliche Beihilfen (Temporary Framework) zum 30. Juni 2022 ausgelaufen. Insgesamt wurden fast 5 Mio. Anträge auf Zuschüsse sowie rd. 170.000 Anträge auf Kredite gestellt. 130 Mrd. Euro wurden als Wirtschaftshilfen ausgezahlt mit dem Ziel den Corona-Schock abzufedern, die Struktur und Substanz der Volkswirtschaft zu erhalten und eine schnelle konjunkturelle Wende zu ermöglichen.

Empfänger:innen der Überbrückungshilfe I-III oder der November- oder Dezemberhilfe sind verpflichtet, bis zum 30. Juni 2023 eine Schlussabrechnung zu erstellen. Darin werden die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten den Schätzungen bei Antragstellung gegenübergestellt. Danach zeigt sich, ob Antragstellende gegebenenfalls zu viel gezahlte Hilfen zurückzahlen müssen oder ob Sie eine Nachzahlung erhalten (außer bei der Überbrückungshilfe I). Erfolgt keine Schlussabrechnung, müssen die Förderleistungen in voller Höhe zurückgezahlt werden. Die Einreichung der Schlussabrechnung erfolgt über prüfende Dritte.

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NEUSTART KULTUR

Update 24.05.2022

Das Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR soll bis zum 30. Juni 2023 fortgesetzt werden. Mehr Infos hier.

Update 22.04.2021

Um die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten, stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Der Schwerpunkt der Förderungen liegt auf Hilfen für Künstler:innen sowie Stipendienprogrammen, außerdem werden erfolgreiche Förderlinien ausgebaut und um neue Programme ergänzt. Mehr Infos hier.

Eine nach Sparten geordnete Übersicht der Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR finden Sie hier.


Für das Programm NEUSTART KULTUR stellte die Bundesregierung im Sommer 2020 erstmals rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und alle im Kulturbereich Tätigen zu schaffen. Es geht vor allem um die Unterstützung neuer Projekte und kreativer, innovativer Ideen. 

Im Programm sind Mittel insbesondere für folgende Maßnahmen vorgesehen:

1.  Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

Rund 250 Millionen Euro sind eingeplant, um Kultureinrichtungen wieder fit zu machen für die Wiedereröffnung. Die Mittel sollen vor allem Einrichtungen zugutekommen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird und sind beispielsweise für die Umsetzung von Hygienekonzepten, Online-Ticketing-Systemen oder Modernisierungen von Belüftungssystemen gedacht.

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

Mit 450 Millionen Euro sollen vor allem die vielen kleineren und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und –projekte darin unterstützt werden, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter:innen und –vermittlerinnen, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter:innen und Vermittler:innen.

Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.

Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote

Für alternative, besonders digitale Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Davon profitieren Projekte im Kontext Museum 4.0 sowie viele neue Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

4. Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte

100 Millionen Euro gibt es für regelmäßig geförderte Kultureinrichtungen, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten leistet der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung.

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter:innen vorgesehen. 

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Ausfallfonds TV

Update 30.06.2022

Über eine mögliche weitere Verlängerung wird hier informiert.

Update 17.01.2022

Bund, Länder und Sender haben sich auf eine Verlängerung der Corona-Ausfallfonds für TV-Produktionen geeinigt – zunächst bis zum 30.06.2022, meldet MEEDIA hier. Auch Produktionen von Kinofilmen und HighEnd-Serienproduktionen werden bis zum 31.03.2022 weiter abgesichert – mehr Infos dazu hier.

COVID-19-bedingte Produktionsunterbrechungen werden auf absehbare Zeit nicht durch branchenübliche Ausfallversicherungen abgedeckt sein. Das stellt Produzent:innen von TV-Produktionen vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. Auf Initiative der Bundesländer wurde zur Abmilderung von Schäden infolge COVID-19-bedingter Produktionsunterbrechungen oder -abbrüche der sogenannte Ausfallfonds II ins Leben gerufen, im Rahmen dessen Mittel in Höhe von bis zu 43,5 Mio. Euro für den Zeitraum 01.11.2020-30.09.2021 zur Verfügung gestellt werden.

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Ausfallfonds Kino und HighEnd-Serien

Update 30.06.2022

Der Ausfallfonds I wurde bundseitig bis zum 31.03.2023 verlängert. Einige der am Ausfallfonds I beteiligten Länder prüfen derzeit ebenfalls eine Verlängerung. Aktuelle Infos hier.

COVID-19-bedingte Produktionsunterbrechungen werden auf absehbare Zeit nicht durch branchenübliche Ausfallversicherungen abgedeckt sein. Das stellt Produzent:innen von Kinofilmen und HighEnd-Serienproduktionen vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wurde zum Ausgleich von Schäden infolge Covid-19-bedingter Produktionsunterbrechungen oder -abbrüche der sogenannte Ausfallfonds ins Leben gerufen – dieser ist Teil des Konjunkturpakets NEUSTART KULTUR. Die BKM stellt für den Ausfallfonds Mittel in Höhe von bis zu 69 Mio. Euro bereit. Insgesamt stehen mit den Mitteln der sich beteiligenden Länder etwa 100 Mio. Euro zur Verfügung. 

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Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket vom 03.06.2020

Die Bundesregierung hat ein Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Zusammenfassung der wichtigsten Elemente für die Kultur- und Kreativwirtschaft:

Mehrwertsteuersatz
Zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland wurde befristet vom 01.7.2020 bis zum 31.12.2020 der Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt. 

Sozialgarantie 2021
Um eine durch die Corona-Pandemie bedingte Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert, indem die darüber hinaus gehenden Finanzbedarfe aus dem Bundeshaushalt jedenfalls bis zum Jahr 2021 gedeckt werden. Das schützt die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer:innen und bringt Verlässlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit für die Arbeitgeber.

Steuerlicher Verlustrücktrag
Der steuerliche Verlustrücktrag wird – gesetzlich – für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert. Es wird ein Mechanismus eingeführt, wie dieser Rücktrag unmittelbar finanzwirksam schon in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden kann, z.B. über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage. Das schafft schon heute die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten. Die Auflösung der Rücklage erfolgt spätestens bis zum Ende des Jahres 2022. 

Steuerliche Abschreibung
Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.

Programm für Überbrückungshilfen
Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wurde für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms ist auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt.

Vereinfachter Zugang in die Grundsicherung

Update 13.09.2022

Der vereinfachte Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wird über die bisherige Geltungsdauer hinaus bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Mehr Infos hier.)

Auszubildende
KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhielten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhielten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro.

Digitalisierungsschub
Der Digitalisierung der Wirtschaft wird unverzüglich ein zusätzlicher Schub gegeben über die erweiterten Abschreibungsmöglichkeiten für digitale Wirtschaftsgüter, den Aufbau einer souveränen Infrastruktur sowie ein Förderprogramm zur Unterstützung des Auf- und Ausbau von Plattformen und die Befähigung von KMUs zur beschleunigten digitalen Transformation.

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Grundsicherung für Selbstständige

Update 13.09.2022

Die Regelungen für den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung wurden bis 31.12.2022 verlängert. Mehr Infos hier.

Weitere Informationen für Selbsständige gibt es hier.  

Eine Service-Hotline informiert Selbstständige und Künstler:innen über finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie über Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Sie erreichen die Hotline unter 0800 4 5555 21, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Mehr Informationen

Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil der Kosten des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet. 

Die aktuellen Voraussetzungen gelten befristet bis 30. September 2022

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Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung

Selbstständige Künstler:innen und Publizist:innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind und von Einnahmeausfällen betroffen sind, können der KSK die geänderte Einkommenserwartung melden. Die Beiträge werden auf Antrag den geänderten Verhältnissen angepasst. Das Formular finden Sie hier. Bestehen darüber hinaus akute Zahlungsschwierigkeiten können individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für Unternehmen können die Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag nach § 76 SGB IV gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag voraus, wobei Sie das Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen belegen müssen.

Über den Antrag entscheiden „nach pflichtgemäßem Ermessen“ die Krankenkassen Ihrer Arbeitnehmer:innen als zuständige Einzugsstellen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständigen Krankenkassen.

EU

Plattform: Creatives Unite

Die Europäische Kommission hat eine Online-Plattform für professionelle Akteur:innen der Kultur- und Kreativwirtschaft während der Corona-Pandemie gestartet. Sie soll zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Informationen über Initiativen zur Krisenreaktion in ihrer Branche suchen oder auch teilen wollen. Die Plattform sortiert die Vielzahl von Ressourcen, stellt Weblinks zu relevanten Netzwerken und Organisationen bereit und unterstützt beim gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen.

Andere Förderungen auf EU-Ebene finden sich hier

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Förderung

Bundesweite Fördersuche

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seine Förderdatenbank um das Stichwort Corona-Hilfen ergänzt und listet alle Förder- und Finanzierungsangebote zu dem Thema auf.

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Allgemein

CREATIVE.NRW

Auf unserer Website unter der Rubrik Service finden Sie eine Übersicht der wichtigsten öffentlichen Förderprogramme und Finanzierungsinstrumente sowie den Medien.NRW.Funds des Mediennetzwerk.NRW.

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus

Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen finden Sie bei den IHKs in NRW.

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Wir weisen darauf hin, dass die Angaben in diesem Beitrag nicht rechtsverbindlich sind.