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COVID-19

Aktuelle Informationen

Die Corona-Pandemie trifft auch die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW weiterhin hart. Auf dieser ständig aktualisierten Seite finden Sie Infos zu Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartner:innen. Wir stehen fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, um darauf hinzuwirken, dass die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft Berücksichtigung bei Unterstützungsangeboten des Landes NRW finden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir selbst keine Beratung zu Unterstützungsmöglichkeiten durchführen können. Speziell für Kulturschaffende bietet der Kulturrat NRW eine Corona-Kultur-Sprechstunde an.

Mit der Seite www.land.nrw/corona stellt die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger:innen bereit, die über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus informiert.

Wir weisen darauf hin, dass die Angaben auf dieser Seite nicht rechtsverbindlich sind.

Letztes Update: 10.09.2021

NRW

Unterstützung der Landesregierung NRW

Die Landesregierung hat ein Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro bereitgestellt und eine Reihe von Maßnahmen und Programme auf den Weg gebracht, um Unternehmen und insbesondere auch Freiberufler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer:innen zu unterstützen. Informationen und Ansprechpartner:innen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Härtefallhilfe NRW

Für Unternehmen und Selbstständige, die auf Grund einer besonderen und individuellen Härte bestehende Corona-Hilfsprogramme nicht in Anspruch nehmen können, stellen Bund und Land insgesamt bis zu 316 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die von bestehenden Hilfsprogrammen, insbesondere der Überbrückungshilfe III, ausgeschlossen sind. Antragsberechtigt sind von der Corona-Krise betroffene Unternehmen einschließlich Sozialunternehmen (gemeinnützige Unternehmen) sowie Soloselbständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die zum Zeitpunkt der Antragstellung und Auszahlung der Härtefallhilfe NRW ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Die Förderhöhe beläuft sich auf maximal 100.000 Euro und orientiert sich an den förderfähigen Fixkosten. Die Anträge können ab sofort bis 31.10.2021 von prüfenden Dritten gestellt werden.

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NRW Überbrückungshilfe Plus – 2. Phase

Das Land NRW hat die Überbrückungshilfen des Bundes (s.u.) um das Zusatzprogramm „NRW Überbrückungshilfe Plus“ für Soloselbstständige, Freiberufler:innen und im Unternehmen tätige Inhaber:innen von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeiter:innen ergänzt. Auch in der 2. Phase des Programms konnten Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal vier Monate im Zeitraum September bis Dezember 2020 berücksichtigt werden („fiktiver Unternehmerlohn“). Anträge konnten bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

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NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

Mit dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ in Höhe von 185 Mio. Euro will die Landesregierung die direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise im Bereich der Kultur bewältigen und neue kreative Potenziale in der Kultur in Nordrhein-Westfalen freisetzen. Die Mittel sind Teil des Konjunkturpakets des Landes.

Stipendien für freischaffende Künstler:innen

Bestandteil des Kulturstärkungspakets bildet ein großangelegtes Stipendienprogramm für freischaffende Künstler:innen. Nach einer ersten Runde im August 2020 mit einer Gesamtsumme von 105 Millionen Euro stellte die Landesregierung ab April 2021 weitere 90 Millionen Euro zur Verfügung. Mit 15.000 zusätzlichen Stipendien über je 6.000 Euro sollte künstlerische Arbeit auch weiterhin unter Pandemie-Bedingungen ermöglicht werden. Die Stipendien sind auf sechs Monate (April bis September) angelegt und richten sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstler:innen aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Anträge konnten bis zum 30.06.2021 gestellt werden. Mehr Infos hier.

Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen

Ziel des Kulturstärkungsfonds ist es, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte. Insgesamt stehen dafür über drei verschiedene Förderbausteine Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung, die gezielt das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR ergänzen: 60 Millionen Euro gehen an die vom Land oder den Kommunen getragenen Einrichtungen, die im Wesentlichen öffentlich und institutionell gefördert werden, etwa Stadttheater oder kommunale Museen. 15 Millionen Euro stehen für öffentlich geförderte freie bzw. private Kultureinrichtungen u.a. die soziokulturellen Zentren und ähnliche frei-gemeinnützige Einrichtungen sowie Festivals bereit. Weitere fünf Millionen Euro kommen dem gemeinnützigen Bereich zu Gute, also ehrenamtlich getragenen Vereinen wie Amateurtheatern, Freilichtbühnen und Kunstvereinen.

Informationen zu den Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger bei den zuständigen Bezirksregierungen. Die soziokulturellen Zentren wenden sich an die Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen. Ansprechpartner für die Freie Szene sind das Landesbüro Freie Darstellende Künste sowie das Landesbüro Tanz.

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Kunststiftung NRW: Sonderförderung „Künste bewegen“

Auf Grund der nach wie vor schwierigen Situation für die Künste und ihre Akteur:innen ruft die Kunststiftung NRW ein zweites Programm ins Leben. Unter dem Titel „Künste bewegen“ ist die Sonderförderung in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro auf die derzeitigen spezifischen Bedarfe in den vier Bereichen Literatur, Musik, Performing Arts und Visuelle Kunst zugeschnitten.

Mit dem Unterstützungsprogramm möchte die Kunststiftung NRW die Akteur:innen für die Zukunft ermutigen, geplante Vorhaben dennoch umzusetzen – ob analog, digital oder hybrid. Das Sonderprogramm wird zusätzlich zu den regulären, fristbezogenen Förderung angeboten.  

Die Anträge sind zunächst bis zum 31.12.2021 kontinuierlich und ausschließlich digital einzureichen. Entschieden wird fortlaufend nach den Qualitätskriterien der Kunststiftung NRW. Weitere Infos und Antragsbedingungen werden auf den jeweiligen Fachbereichen der Website bereitgestellt.

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NRW Soforthilfe 2020

Update 18.05.2021

Die Landesregierung hat eine Veränderung bei der Rückzahlung der Soforthilfe beschlossen: Wer seine Abrechnung noch nicht vorgelegt hat, erhält Mitte Juni 2021 eine Aufforderung zur Rückmeldung über den tatsächlichen Liquiditätsengpass. Die Unternehmen erhalten dann bis zum 31.10.2021 Zeit für ihre Rückmeldungen. Die Frist zur Rückzahlung der möglicherweise zu viel erhaltenen Mittel wird bis Ende Oktober 2022 verlängert. Weitere Infos hier.

Für Unternehmen und Selbstständige, die auf Grund einer besonderen und individuellen Härte bestehende Corona-Hilfsprogramme nicht in Anspruch nehmen können, startet diese Woche noch die Härtefallhilfe NRW. Weitere Informationen dazu auf dem gemeinsamen Antragsportal der Länder.

Update 19.08.2020:

Das Land NRW hat Verbesserungen bei der Abrechnung der NRW-Soforthilfe durchgesetzt und nimmt das Rückmeldeverfahren zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. 

Die Verbesserungen im Überblick:

  • Personalkosten sind von den Einnahmen absetzbar.
  • Gestundete Zahlungen, wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die innerhalb des Förderzeitraums angefallen wären, können nun ebenfalls angerechnet werden.
  • Mehr Flexibilität beim Zuflussprinzip: Die Unternehmen erhalten nun die Option, bei Einnahmen innerhalb des Förderzeitraums auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen.
  • Hohe einmalige Zahlungseingänge im Förderzeitraum, die sich auf ein ganzes, zurückliegendes Jahr beziehen, können nun anteilig angesetzt werden. Das betrifft etwa GEMA-Zahlungen für Künstler*innen oder Zahlungen der VG-Wort für Journalist*innen.

Die Änderungen im Detail hier. Fragen zum Verfahren können bei der Hotline unter 0211-7956 4995 gestellt werden.


Damit Kleinunternehmer:innen, Freiberufler:innen und Soloselbstständige finanzielle Engpässe überbrücken konnten, stellten Land und Bund – je nach Mitarbeiterzahl – Zuschüsse in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro bereit. Das Programm ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

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Unterstützung für Gründer:innen und Start-ups

Die NRW-Landesregierung verbessert ihre Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs und verstärkt damit ihr Engagement für Gründer:innen und Start-ups in der Corona-Krise.

  • Gründerstipendien: Das Gründerstipendium wurde verlängert. Neue Anträge können nun bis 30.09.2023 gestellt werden. Mit dem Gründerstipendium.NRW können Gründer:innen mit monatlich 1.000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden. Mehr Infos hier.
  • Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital umgewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet. Mehr Info hier.

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogramme nach.

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberufler:innen erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind:

Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf). LVR-Servicenummer: 0800 9336397 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr erreichbar) Mehr Informationen

Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) Mehr Informationen

Zur Antragstellung

Steuerliche Maßnahmen

Die Landesregierung unterstützt nordrhein-westfälische Firmen, die unter der Krise leiden, seit mehr als einem Jahr effektiv mit steuerlichen Maßnahmen. Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus. Für die Anträge stehen stark vereinfachte Formulare zum Download zur Verfügung. Weitere Infos hier.

Liquiditätssicherung (Finanzierung)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen können Kredite durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner:innen.

Kleine Unternehmen und Existenzgründer:innen haben die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Mikromezzaninfonds.

Beratung NRW.BANK

Bei Fragen hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK weiter. Die Förderberater*innen informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollten Sie zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank suchen, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

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Bundesweit

Unterstützung der Bundesregierung

Die Bundeshilfen ruhen auf vier großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1) Kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen und gemeinnützigen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen. Am 08.07.2020 hat die Bundesregierung erstmals eine Überbrückungshilfe gestartet, siehe unten. Das Land NRW hat die Überbrückungshilfen I und II des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn ergänzt: NRW Überbrückungshilfe Plus. Für Soloselbstständige beinhaltet die Überbrückungshilfe III ab Januar 2021 eine Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“). Die wichtigsten Fragen zu den Überbrückungshilfen und den Neustarthilfen werden hier beantwortet.
2) Persönliche Lebensumstände werden abgesichert, siehe unten unter Grundsicherung.
3) Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden. Mehr Infos hier
4) Mit dem Programm NEUSTART KULTUR will die Bundesregierung das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder ankurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und alle im Kulturbereich Tätigen schaffen. Eine nach Sparten geordnete Übersicht der Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR finden Sie hier. Darüber hinaus unterstützt ein mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestatteter Sonderfonds des Bundes die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen. Mehr Infos hier.

Alle Hilfsangebote und Fördermaßnahmen des Bundes für Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft finden Sie hier.

Allgemeine Informationen für Unternehmen und Selbstständige finden Sie hier

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattete Sonderfonds des Bundes unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 01.07.2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 01.08.2021 zur Verfügung. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 01.09.2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucher:innen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge.

Die Registrierung der Anträge ist seit 15.06.2021 über eine Internetplattform möglich, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalter:innen beantworten zu können, steht eine vom Land Nordrhein-Westfalen betreute telefonische Beratungshotline der Länder zur Verfügung – sie ist zu erreichen unter 0800 6648430

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützte Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen in den Monaten November und Dezember 2020 direkt, indirekt oder über Dritte betroffen waren. Anträge für die November- und die Dezemberhilfe konnten bis zum 30. April 2021 gestellt werden. Für Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfiel die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie waren unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Änderungsanträge waren bis zum 31.07.2021 möglich.

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Überbrückungshilfe für KMU / Neustarthilfe für Soloselbstständige

Update 10.09.2021

Anträge für die Neustarthilfe Plus für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften können nun auch durch einen prüfenden Dritten gestellt werden. Mehr Info hier.

Update 08.09.2021

Die Überbrückungshilfe III Plus wird über den 30.09. hinaus bis zum 31.12.2021 verlängert. Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus, mit der von Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Soloselbstständige unterstützt werden.

Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt durch prüfende Dritte. Die sogenannte Restart-Prämie, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August, September 2021 galt und gezielt den Übergang vom Lockdown hin zur Wiederöffnung erleichtern sollte, läuft plangemäß im September aus. Der Eigenkapitalzuschuss, zur Substanzstärkung besonders stark und andauernd betroffener Unternehmen, wird auch über den September hinaus bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen.

Durch die verlängerte Neustarthilfe Plus können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, für den Zeitraum Oktober bis Dezember zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.

Mehr Infos hier.

Update 17.07.2021

Ab sofort können Anträge für die Neustarthilfe Plus für den Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 gestellt werden. Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden. Die Antragsstellung für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften durch einen prüfenden Dritten folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021. Mehr Infos hier.

Update 30.06.2021

Erst- und Änderungsanträge können nun bis zum 31.10.2021 gestellt werden. Mehr Infos hier.

Update 09.06.2021

Die Bundesregierung​ verlängert die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30.09.2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30.09.2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt. Mehr Infos hier.

Update 31.05.2021:

Die wichtigsten Fragen zu den Überbrückungshilfen und zur ergänzenden außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November/Dezember 2020) werden hier beantwortet.

Update 28.04.2021:

Neues zur Überbrückungshilfe III:

  • Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.
  • Für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent: Erhöhung der Fixkostenerstattung auf 100 Prozent.
  • Sonderabschreibungsmöglichkeiten für mehr Waren (bisher nur Winterware und verderbliche Ware) auf Hersteller, Großhändler und professionelle Verwender erweitert.
  • Für Unternehmen der Veranstaltungs-, Kultur- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.
  • Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen
  • Antragstellenden wird in begründeten Fällen bei außergewöhnlichen betrieblichen Umständen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung.
  • Die Hilfe wurde auf Unternehmen mit Gründungsdatum bis 31. Oktober 2020 (vorher 30. April 2020) erweitert.

Änderungsanträge sind seit 27.04.2021 möglich. Mehr Infos hier.

Update 01.04.2021:

Neuerungen bei der Überbrückungshilfe III, die insbesondere auch der Veranstaltungswirtschaft zugute kommen sollen​: Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet. Mehr Infos hier.

Update 17.03.2021:

Die Neustarthilfe ist jetzt auch für Selbstständige in Personen- und Kapitalgesellschaften beantragbar. Wichtig: Die Anträge hierfür müssen über eine:n prüfende:n Dritte:n gestellt werden. Mehr Infos hier.


Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatz-Rückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Überbrückungshilfe III

Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler:innen sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten im Rahmen der Überbrückungshilfe III Fixkostenzuschüsse. Anträge können von prüfenden Dritten bis zum 31.10.2021 hier gestellt werden. Die Überbrückungshilfe beinhaltet auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“, die von Betroffenen direkt beantragt werden kann.

Damit Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen, gibt es für direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffene Unternehmer:innen Abschlagszahlungen in Höhe von 50% der beantragten Förderung.

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt. Es gibt einen festen Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden können. Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und für Soloselbstständige gibt es Neuerungen bei den erstattungsfähigen Kosten wie die Erstattung von Ausfall- und Vorbereitungskosten rückwirkend ab März bis Dezember 2020.

Neustarthilfe

Soloselbstständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der Überbrückungshilfe III statt einer Einzelerstattung von Fixkosten eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) in Höhe von maximal 7.500 Euro ansetzen. Damit werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.

Die Betriebskostenpauschale beträgt im Regelfall 25 Prozent des Gesamtumsatzes 2019. Für Antragsteller:innen, die ihre selbstständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln.

Im Rahmen der Neustarthilfe können auch Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, sowie unständig Beschäftigte mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen von unter einer Woche berücksichtigt werden.

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Überbrückungshilfe I

Die Antragsfrist für die erste Phase der Überbrückungshilfe für die Monate Juni, Juli, August 2020 ist am 9. Oktober 2020 abgelaufen.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II umfasste die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum konnten bis zum 31. März 2021 gestellt werden.

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Neustarthilfe Plus

Mit der Neustarthilfe Plus werden vor allem Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Die Neustarthilfe Plus unterstützt Soloselbstständige, unständig Beschäftigte sowie Beschäftigte in den Darstellenden Künsten mit bis zu 4.500 Euro pro Monat und bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften. Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden. Die Antragsstellung für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften durch eine:n prüfenden Dritte:n folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

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NEUSTART KULTUR

Update 13.07.2021

Die Bundesregierung stellt insgesamt rund 90 Millionen Euro für ein Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Damit können mehr als 16.000 professionell tätige und – von Ausnahmen abgesehen – soloselbstständige Künstler:innen, Journalist:innen sowie weitere Kreative bei offenen Entwicklungsvorhaben, Projekten, Recherchen oder der künstlerischen Aus- oder Fortbildung mit Stipendien in Höhe von 5.000 Euro unterstützt werden. Das Stipendienprogramm richtet sich konkret an die Berechtigten der GEMA, der GVL, der VG Wort und der VG Bild-Kunst. Mehr Infos hier.

Update 22.04.2021

Um die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten, stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Der Schwerpunkt der Förderungen liegt auf Hilfen für Künstler:innen sowie Stipendienprogrammen, außerdem werden erfolgreiche Förderlinien ausgebaut und um neue Programme ergänzt. Mehr Infos hier.

Eine nach Sparten geordnete Übersicht der Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR finden Sie hier.


Für das Programm NEUSTART KULTUR stellte die Bundesregierung im Sommer 2020 erstmals rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und alle im Kulturbereich Tätigen zu schaffen. Es geht vor allem um die Unterstützung neuer Projekte und kreativer, innovativer Ideen. 

Im Programm sind Mittel insbesondere für folgende Maßnahmen vorgesehen:

1.  Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

Rund 250 Millionen Euro sind eingeplant, um Kultureinrichtungen wieder fit zu machen für die Wiedereröffnung. Die Mittel sollen vor allem Einrichtungen zugutekommen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird und sind beispielsweise für die Umsetzung von Hygienekonzepten, Online-Ticketing-Systemen oder Modernisierungen von Belüftungssystemen gedacht.

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

Mit 450 Millionen Euro sollen vor allem die vielen kleineren und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und –projekte darin unterstützt werden, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter:innen und –vermittlerinnen, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter:innen und Vermittler:innen.

Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.

Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote

Für alternative, besonders digitale Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Davon profitieren Projekte im Kontext Museum 4.0 sowie viele neue Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

4. Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte

100 Millionen Euro gibt es für regelmäßig geförderte Kultureinrichtungen, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten leistet der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung.

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter:innen vorgesehen. 

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Ausfallfonds TV

COVID-19-bedingte Produktionsunterbrechungen werden auf absehbare Zeit nicht durch branchenübliche Ausfallversicherungen abgedeckt sein. Das stellt Produzent:innen von TV-Produktionen vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. Auf Initiative der Bundesländer wurde zur Abmilderung von Schäden infolge COVID-19-bedingter Produktionsunterbrechungen oder -abbrüche der sogenannte Ausfallfonds II ins Leben gerufen, im Rahmen dessen Mittel in Höhe von bis zu 43,5 Mio. Euro für den Zeitraum 01.11.2020-30.09.2021 zur Verfügung gestellt werden.

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Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket vom 03.06.2020

Die Bundesregierung hat ein Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Zusammenfassung der wichtigsten Elemente für die Kultur- und Kreativwirtschaft:

Mehrwertsteuersatz
Zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland wurde befristet vom 01.7.2020 bis zum 31.12.2020 der Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt. 

Sozialgarantie 2021
Um eine durch die Corona-Pandemie bedingte Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert, indem die darüber hinaus gehenden Finanzbedarfe aus dem Bundeshaushalt jedenfalls bis zum Jahr 2021 gedeckt werden. Das schützt die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer:innen und bringt Verlässlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit für die Arbeitgeber.

Steuerlicher Verlustrücktrag
Der steuerliche Verlustrücktrag wird – gesetzlich – für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert. Es wird ein Mechanismus eingeführt, wie dieser Rücktrag unmittelbar finanzwirksam schon in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden kann, z.B. über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage. Das schafft schon heute die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten. Die Auflösung der Rücklage erfolgt spätestens bis zum Ende des Jahres 2022. 

Steuerliche Abschreibung
Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.

Programm für Überbrückungshilfen
Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wurde für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms ist auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt.

Vereinfachter Zugang in die Grundsicherung
Der vereinfachte Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wird über die bisherige Geltungsdauer hinaus bis zum 30. September 2020 verlängert (Update 10.03.2021.: Die Regelungen wurden bis zum 31.12.2021 verlängert.)

Auszubildende
KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhielten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhielten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro.

Digitalisierungsschub
Der Digitalisierung der Wirtschaft wird unverzüglich ein zusätzlicher Schub gegeben über die erweiterten Abschreibungsmöglichkeiten für digitale Wirtschaftsgüter, den Aufbau einer souveränen Infrastruktur sowie ein Förderprogramm zur Unterstützung des Auf- und Ausbau von Plattformen und die Befähigung von KMUs zur beschleunigten digitalen Transformation.

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Unterstützungspaket für Start-ups

Das Bundesfinanzminiserium und das Bundeswirtschaftsministerium stellen rund 2 Milliarden Euro zur Unterstützung von Start-ups zur Verfügung. Das Maßnahmenpaket basiert auf zwei Säulen:

Säule 1: Corona Matching Fazilität

Zum einen werden zusätzliche öffentlichen Mittel für Wagniskapitalfonds über die neue Corona Matching Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1): Corona Liquidity Fazilität

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden in Kooperation mit den Förderinstituten der Bundesländer weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu stellt die KfW im Auftrag des Bundes den Landesförderinstituten Globaldarlehen zur Verfügung, die mit einer durch den Bund rückgarantierten Haftungsfreistellung ausgestattet sind. Darüber können bestehende und neue Förderprogramme der Bundesländer anteilig refinanziert und so Mezzanin- und Beteiligungsfinanzierungen bereitgestellt werden. Gemäß der Kleinbeihilfenregelung 2020 dürfen im Rahmen dieser Kooperation bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen alleine von staatlicher Seite bereitgestellt werden. Hinzu können Mittel privater Investoren kommen. Auf der Website der KfW sind weitere Informationen zur Beteiligungsfinanzierung für Start-ups und kleine Unternehmen sowie die teilnehmenden Landesförderinstitute bzw. Intermediäre verfügbar.

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Grundsicherung für Selbstständige

Durch die Sozialschutz-Pakete wurde der Zugang zu bestimmten Sozialleistungen vereinfacht. Dazu gehört unter anderem die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II). Auch wenn Sie nicht arbeitsuchend sind, können Sie dadurch eine finanzielle Unterstützung für Ihren Lebensunterhalt erhalten – schnell und mit so wenig bürokratischem Aufwand wie möglich. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31.12.2021 beginnen.

Eine neue Service-Hotline informiert Selbstständige und Künstler:innen über finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie über Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Sie erreichen die Hotline unter 0800 4 5555 21, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

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KfW-Corona-Hilfe / KfW-Schnellkredit

Update 25.03.2021:

Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens und der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 31.12.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen. Zum 01.04.2021 werden zudem die Kreditobergrenzen erhöht. Seit dem 09.11.2020 steht der KfW-Schnellkredit zudem auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Kredite mit einer Höhe von bis zu 1.800.000 Euro beantragen, abhängig von dem im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.


Die KfW unterstützt mit ihren Corona-Hilfsprogrammen im Auftrag des Bundes und in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditwirtschaft Unternehmen aller Größen und Branchen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind. Hierfür stellt sie zinsgünstige Kredite für Investitionen und Betriebsmittel bereit.

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Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil der Kosten des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet. Die bis 31.12.2021 geltenden Bestimmungen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

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Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung

Selbstständige Künstler:innen und Publizist:innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind und von Einnahmeausfällen betroffen sind, können der KSK die geänderte Einkommenserwartung melden. Die Beiträge werden auf Antrag den geänderten Verhältnissen angepasst. Das Formular finden Sie hier. Bestehen darüber hinaus akute Zahlungsschwierigkeiten können individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für Unternehmen können die Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag nach § 76 SGB IV gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag voraus, wobei Sie das Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen belegen müssen.

Über den Antrag entscheiden „nach pflichtgemäßem Ermessen“ die Krankenkassen Ihrer Arbeitnehmer:innen als zuständige Einzugsstellen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständigen Krankenkassen.

EU

Plattform: Creatives Unite

Die Europäische Kommission hat eine Online-Plattform für professionelle Akteur:innen der Kultur- und Kreativwirtschaft während der Corona-Pandemie gestartet. Sie soll zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Informationen über Initiativen zur Krisenreaktion in ihrer Branche suchen oder auch teilen wollen. Die Plattform sortiert die Vielzahl von Ressourcen, stellt Weblinks zu relevanten Netzwerken und Organisationen bereit und unterstützt beim gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen.

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Förderung

Bundesweite Fördersuche

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seine Förderdatenbank um das Stichwort Corona-Hilfen ergänzt und listet alle Förder- und Finanzierungsangebote zu dem Thema auf.

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Allgemein

CREATIVE.NRW

Auf unserer Website unter der Rubrik Service finden Sie eine Übersicht der wichtigsten öffentlichen Förderprogramme und Finanzierungsinstrumente sowie den Medien.NRW.Funds des Mediennetzwerk.NRW.

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus

Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen finden Sie bei den IHKs in NRW.

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Wir weisen darauf hin, dass die Angaben in diesem Beitrag nicht rechtsverbindlich sind.