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COVID-19

Aktuelle Informationen

Die andauernde Corona-Pandemie und ihre Folgen treffen auch die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW weiterhin hart. Auf dieser regelmäßig aktualisierten Seite haben wir Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartner:innen für euch zusammengestellt. Bitte habt  Verständnis, dass wir selbst keine Beratung zu Unterstützungsmöglichkeiten durchführen können. Speziell für Kulturschaffende bietet der Kulturrat NRW eine Corona-Kultur-Sprechstunde an.

Mit der Seite www.land.nrw/corona stellt die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger:innen bereit, die über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus informiert.

Wir weisen darauf hin, dass die Angaben auf dieser Seite nicht rechtsverbindlich sind.

Letztes Update: 9.12.2022

NRW

Unterstützung der Landesregierung NRW

Die Landesregierung hat seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 eine Reihe von Maßnahmen und Programme auf den Weg gebracht, um Unternehmen und insbesondere auch Freiberufler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer:innen zu unterstützen. Informationen und Ansprechpartner:innen  in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

NRW Kultur Förderprogramme 2022

Um die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens zu sichern und kreative Potenziale freizusetzen, hat das Land angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 185 Millionen Euro für das Kulturstärkungspaket bereitgestellt. Die Mittel waren Teil des umfassenden Konjunkturpakets des Landes. Zusätzlich zum regulären Kulturetat 2020 standen mit dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ in diesem Jahr rund 460 Millionen Euro für die Kultur zur Verfügung. Viele Programme sind mittlerweile ausgelaufen oder wieder in die reguläre Kulturförderung übergegangen. Mehr Infos findet Ihr unter untenstehendem Link. 

Direkter Kontakt zum Kulturministerium hier.

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NRW Soforthilfe 2020

Update 9.12.2022

Um betroffenen Soloselbstständigen, Freiberufler:innen und Kleinunternehmen in der aktuellen Coronawelle mehr finanziellen Spielraum zu geben, hat das nordrhein-westfälische Landeskabinett eine weitere Verlängerung der Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe bis zum 30.06.2023 beschlossen. Mehr Infos hier.


Damit Kleinunternehmer:innen, Freiberufler:innen und Soloselbstständige finanzielle Engpässe überbrücken konnten, stellten Land und Bund – je nach Mitarbeiter:innenzahl – Zuschüsse in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro bereit. Das Programm ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

Mehr Informationen zum Rückmeldeverfahren

Unterstützung für Gründer:innen und Start-ups

Die NRW-Landesregierung verbessert ihre Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs und verstärkt damit ihr Engagement für Gründer:innen und Start-ups in der Corona-Krise.

  • Gründerstipendien: Das Gründerstipendium wurde verlängert. Neue Anträge können nun bis 30.09.2023 gestellt werden. Mit dem Gründerstipendium.NRW können Gründer:innen mit monatlich 1.000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden. Mehr Infos hier.
  • Finanzierung: Die NRW.BANK hat 2021 das Programm „NRW.Start-up akut“ neu aufgelegt. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Nachfolge-Förderungen sind die Programme „NRW.SeedCap“ und „NRW.SeedCon“.  

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberufler:innen erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind:

Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf). LVR-Servicenummer: 0800 9336397 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr erreichbar)

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Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) 

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Zur Antragstellung

Liquiditätssicherung (Finanzierung)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen können Kredite durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner:innen.

Kleine Unternehmen und Existenzgründer:innen haben die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Mikromezzaninfonds.

Beratung NRW.BANK

Bei Fragen hilft die landeseigene Förderbank NRW.BANK weiter. Die Förderberater:innen informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollten Sie zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank suchen, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

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Bundesweit

Unterstützung der Bundesregierung

Stand Dezember 2022: 

Einen aktuellen Überblick über die Hilfsangebote und Fördermaßnahmen des Bundes für Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft finden Sie hier.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Update 9.12.2022

Die Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wurde bis Jahresende 2022 verlängert. Gleiches gilt für die in der Wirtschaftlichkeitshilfe integrierte Ausfallabsicherung für private Veranstalter.

Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährt bei kleineren Veranstaltungen (mit bis zu 2.000 Teilnehmenden), die coronabedingt mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden müssen, einen Zuschuss zu den Ticketeinnahmen und sichert private Veranstalter mit einer integrierten Ausfallabsicherung ab. 

Es können Veranstaltungstermine bis 31.12.2022 registriert werden. Damit wird die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe der Laufzeit der Ausfallabsicherung für Veranstaltungen mit über 2.000 Teilnehmenden angeglichen.

Mehr Infos hier.

Der mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattete Sonderfonds des Bundes unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden und einer Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Teilnehmenden, die einen langen Planungsvorlauf benötigen. Für beide Module müssen Veranstaltungen im Voraus registriert werden.

Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge.

Die Registrierung der Anträge ist über eine Internetplattform möglich, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalter:innen beantworten zu können, steht eine vom Land Nordrhein-Westfalen betreute telefonische Beratungshotline der Länder zur Verfügung – sie ist zu erreichen unter 0800 6648430

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützte Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen in den Monaten November und Dezember 2020 direkt, indirekt oder über Dritte betroffen waren. Anträge für die November- und die Dezemberhilfe konnten bis zum 30.04.2021 gestellt werden. Für Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfiel die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie waren unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Änderungsanträge waren bis zum 31.07.2021 möglich.

Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form ab Anfang 2022 über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 31.12.2022 (verlängert). Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

Im Falle von Direktanträgen im eigenen Namen erfolgt keine Schlussabrechnung. Stattdessen können stichprobenartige Nachprüfungen durch die Bewilligungsstellen erfolgen.

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Überbrückungshilfe IV

Update 9.12.2022

Dieses Programm ist beendet. Die Frist für Änderungen (zum Beispiel Kontoverbindung, Fehlerkorrekturen) wurde nochmals verlängert und gilt jetzt bis 30. September 2022.

Seit 15. November 2022 kann die Schlussabrechnung für die Überbrückungshilfe IV eingereicht werden.

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NEUSTART KULTUR

Update 9.12.2022

Das Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR wurde bis zum 30. Juni 2023 verlängert. 

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Ausfallfonds TV & Kino

Update 9.12.2022

Covid19-bedingte Produktionsunterbrechungen werden auf absehbare Zeit nicht durch branchenübliche Ausfallversicherungen abgedeckt sein. Das stellt Produzent:innen von Kinofilmen und HighEnd-Serienproduktionen vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wurde zum Ausgleich von Schäden infolge Covid19-bedingter Produktionsunterbrechungen oder -abbrüche der sogenannte Ausfallfonds ins Leben gerufen – dieser ist Teil des Konjunkturpakets NEUSTART KULTUR.

Billigkeitsleistungen aus dem Ausfallfonds 1 können nur dann zum Ausgleich von Covid19-bedingten Schäden gewährt werden, wenn diese für die Produzent:innen nicht vorhersehbar und auch nicht von ihm/ihr zu vertreten sind. Um die Risiken für Covid19-bedingte Schäden am Set weiterhin möglichst gering zu halten, müssen die Vorgaben der BKM für das Hygienekonzept zum Schutz vor Covid19-bedingten Schäden  eingehalten und in einem detaillierten Hygienekonzept entsprechend umgesetzt werden. Die BG ETEM-Empfehlung für Filmproduktionen sind nicht mehr maßgebend.

Der Ausfallfonds I wird bundseitig bis zum 31. März 2023 verlängert. Die überwiegende Mehrheit der bisher am Ausfallfonds I beteiligten Länder haben bereits oder beabsichtigen den Deckungszeitraum ebenfalls zu verlängern, allerdings mit Ende zum 31.12.2022. Länder, die aktuell bereits verlängert haben, finden sich in dieser Übersicht.

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Grundsicherung für Selbstständige

Update 13.09.2022

Die Regelungen für den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung wurden bis 31.12.2022 verlängert. Mehr Infos hier.

Weitere Informationen für Selbsständige gibt es hier.  

Eine Service-Hotline informiert Selbstständige und Künstler:innen über finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie über Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Sie erreichen die Hotline unter 0800 4 5555 21, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

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Neuregelung für Künstler:innen und Kreative (ab 2023)

Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, wie schwierig die soziale Lage vieler Künstler:innen und Kreativer ist. Mit Wirkung Anfang 2023 hat der Deutsche Bundestag zwei gesetzliche Neuregelungen verabschiedet, die Künstlerinnen und Kreative künftig besser absichern.

Ab dem 1. Januar 2023 erhalten Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend in Kurzzeitverträgen beschäftigt sind, dauerhaft einen erleichterten Zugang zum Arbeitslosengeld I. Insbesondere Schauspielerinnen und Schauspieler und andere Kreative, die vor allem projektbezogen und nur für kurze Zeitperioden beschäftigt sind, werden davon profitieren. Denn häufig können sie die erforderlichen Beschäftigungszeiten nicht erreichen, um Arbeitslosengeld I beziehen zu können.

Außerdem werden die Zuverdienstmöglichkeiten von Künstler:innen und Publizisten, die einer zusätzlichen nicht-künstlerischen selbständigen Tätigkeit nachgehen, dauerhaft erweitert. Eine allgemein vorgegebene Höchstgrenze fällt künftig weg. Entscheidend für den Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wird sein, welche der selbständigen Tätigkeiten wirtschaftlich mehr ins Gewicht fällt. 

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Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil der Kosten des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet. 

Die aktuellen Voraussetzungen gelten befristet bis 31. Dezember 2022

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Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung

Selbstständige Künstler:innen und Publizist:innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind und von Einnahmeausfällen betroffen sind, können der KSK die geänderte Einkommenserwartung melden. Die Beiträge werden auf Antrag den geänderten Verhältnissen angepasst. Das Formular finden Sie hier. Bestehen darüber hinaus akute Zahlungsschwierigkeiten können individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für Unternehmen können die Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag nach § 76 SGB IV gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag voraus, wobei Sie das Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen belegen müssen.

Über den Antrag entscheiden „nach pflichtgemäßem Ermessen“ die Krankenkassen Ihrer Arbeitnehmer:innen als zuständige Einzugsstellen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständigen Krankenkassen.

EU

Plattform: Creatives Unite

Die Europäische Kommission hat eine Online-Plattform für professionelle Akteur:innen der Kultur- und Kreativwirtschaft während der Corona-Pandemie gestartet. Sie soll zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Informationen über Initiativen zur Krisenreaktion in ihrer Branche suchen oder auch teilen wollen. Die Plattform sortiert die Vielzahl von Ressourcen, stellt Weblinks zu relevanten Netzwerken und Organisationen bereit und unterstützt beim gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen.

Andere Förderungen auf EU-Ebene finden sich hier

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Förderung

Bundesweite Fördersuche

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seine Förderdatenbank um das Stichwort Corona-Hilfen ergänzt und listet alle Förder- und Finanzierungsangebote zu dem Thema auf.

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Allgemein

CREATIVE.NRW

Auf unserer Website unter der Rubrik Service finden Sie eine Übersicht der wichtigsten öffentlichen Förderprogramme und Finanzierungsinstrumente sowie den Medien.NRW.Funds des Mediennetzwerk.NRW.

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus

Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen finden Sie bei den IHKs in NRW.

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