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COVID-19

Aktuelle Informationen

Die Corona-Pandemie trifft auch die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW weiterhin hart. Auf dieser ständig aktualisierten Seite finden Sie Infos zu Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartner:innen. Wir stehen fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, um darauf hinzuwirken, dass die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft Berücksichtigung bei Unterstützungsangeboten des Landes NRW finden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir selbst keine Beratung zu Unterstützungsmöglichkeiten durchführen können. Speziell für Kulturschaffende bietet der Kulturrat NRW eine Corona-Kultur-Sprechstunde an.

Mit der Seite www.land.nrw/corona stellt die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger:innen bereit, die über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus informiert.

Wir weisen darauf hin, dass die Angaben auf dieser Seite nicht rechtsverbindlich sind.

Letztes Update: 24.05.2022

NRW

Unterstützung der Landesregierung NRW

Die Landesregierung hat ein Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro bereitgestellt und eine Reihe von Maßnahmen und Programme auf den Weg gebracht, um Unternehmen und insbesondere auch Freiberufler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer:innen zu unterstützen. Informationen und Ansprechpartner:innen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Härtefallhilfe NRW

Für Unternehmen und Selbstständige, die auf Grund einer besonderen und individuellen Härte bestehende Corona-Hilfsprogramme nicht in Anspruch nehmen können, stellen Bund und Land insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die von bestehenden Hilfsprogrammen, insbesondere der Überbrückungshilfen, ausgeschlossen sind. Antragsberechtigt sind von der Corona-Krise betroffene Unternehmen einschließlich Sozialunternehmen (gemeinnützige Unternehmen) sowie Soloselbständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die zum Zeitpunkt der Antragstellung und Auszahlung der Härtefallhilfe NRW ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Die Förderhöhe beläuft sich auf maximal 150.000 Euro und orientiert sich an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe wurde auf den Förderzeitraum bis Ende März 2022 verlängert. Der Höchstförderbetrag beträgt unverändert bis zu 150.000 Euro. Anträge auf Gewährung einer Härtefallhilfe NRW sind bis spätestens zum Ablauf des 30. April 2022 über das gemeinsame Portal der Länder unter der Internetadresse www.haertefallhilfe.de durch eine prüfende Dritte oder einen prüfenden Dritten zu stellen. 

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NRW Überbrückungshilfe Plus – 2. Phase

Das Land NRW hat die Überbrückungshilfen des Bundes (s.u.) um das Zusatzprogramm „NRW Überbrückungshilfe Plus“ für Soloselbstständige, Freiberufler:innen und im Unternehmen tätige Inhaber:innen von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeiter:innen ergänzt. Auch in der 2. Phase des Programms konnten Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal vier Monate im Zeitraum September bis Dezember 2020 berücksichtigt werden („fiktiver Unternehmerlohn“). Anträge konnten bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

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Spartenspezifisches Förderprogramm 2022

Um weiterhin Kultur zu ermöglichen, legt die Landesregierung unter anderem aus Mitteln des Kulturstärkungsfonds ein spartenspezifisches Förderprogramm auf. Ziel des am 20. Januar 2022 vorgestellten Programms ist es, unter den Bedingungen der Pandemie Auftrittsmöglichkeiten für Künstler:innen zu schaffen.

Das Förderprogramm in Höhe von mehr als 12,6 Millionen Euro setzt sich aus bereits vorhandenen Mitteln des Kulturstärkungsfonds in Höhe von rund 11,1 Millionen Euro sowie aus bereiten Mitteln der Stärkungsinitiative Kultur in Höhe von 1,5 Millionen Euro zusammen. Das Förderprogramm umfasst Bausteine in folgenden Bereichen:

Finanziert im Rahmen des Kulturstärkungsfonds

Musikspielstätten und Clubs: Auch für die Clubszene werden weitere Hilfen auf den Weg gebracht. Sie sind durch die neuerlichen Schließungen in eine schwierige Lage geraten. Hier haben viele Künstler:innen sonst gute Auftrittsmöglichkeiten. Dafür stehen 3,75 Millionen Euro zur Verfügung.

Musik: Ein Aktivierungsprogramm für Musiker:innen und Komponist:innen  ermöglicht analoge und digitale Auftrittsmöglichkeiten für Musikensembles sowie Auftragskompositionen einschließlich Aufführung. Dafür stehen drei Millionen Euro zur Verfügung.

Freie Darstellende Künste: Ensembles der Freien Darstellenden Künste sollen mit einer Förderung die Möglichkeit haben, Stücke, die während der Pandemie einstudiert wurden und noch nicht zur Aufführung gekommen sind, auch vor kleinem Publikum aufzuführen. Dafür stehen 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Theater/Tanz: Theaterautor:innen und Choreograf:innen erhalten Unterstützung in Form von Stückaufträgen sowie der Förderung von Aufführungen der entstehenden Stücke durch Ensembles oder Theater. Dafür stehen 750.000 Euro zur Verfügung.

Literatur: Zur Unterstützung von Autor:innen  werden Lesungen vor allem an ungewöhnlichen Orten wie Kirchen, Synagogen oder Moscheen, in Müllverbrennungsanlagen, Gerichtsgebäuden oder Kaufhäusern, Krankenhauskapellen, Schützenhallen, Rathaussäle, Museen oder Kinos gefördert. Dafür stehen 500.000 Euro zur Verfügung.

Amateurtheater und Freilichtbühnen: Viele Amateurtheater und Freilichtbühnen mussten Rücklagen zur Bewältigung der Pandemie einsetzen und müssten nun für die kommende Saison Kredite aufnehmen. Sie erhalten Unterstützung beim Ankauf von Materialien für die anstehenden Produktionen. Dafür stehen 500.000 zur Verfügung.

Beratung: Inzwischen existieren auf Bundes- und Landesebene zahlreiche Förderprogramme. Damit Künstler:innen die Übersicht nicht verlieren und eine passgenaue Förderung erhalten, baut das Land die Beratungsleistungen aus. Der Kulturrat NRW wird die Umsetzung dieser Beratung, die unter anderem eine Hotline umfassen soll, unterstützen. Dafür stehen 136.000 Euro zur Verfügung.

Finanziert im Rahmen bereiter Mittel der Stärkungsinitiative Kultur

Bildende Kunst: Bildende Künstler:innen erhalten Unterstützung in Form eines Ankaufprogramms. Die Förderung richtet sich auch an Künstler:innen, die am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stehen. Dafür stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderungen in den einzelnen Bereichen werden durch die entsprechenden Dachorganisationen und regionalen Netzwerke (Landesmusikrat NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste, Literaturnetzwerke etc.) umgesetzt. Der Start für die Antragsstellung ist für den 1. März 2022 vorgesehen.

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 896-04.

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NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

Um die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie im Bereich Kultur zu bewältigen und neue kreative Potenziale in Nordrhein-Westfalen freizusetzen, hat die Landesregierung ein Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ aufgelegt. Dieses umfasst neben dem Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen in Höhe von 80 Millionen Euro ein großangelegtes Stipendienprogramm für freischaffende Künstler:innen in Höhe von 195 Millionen Euro. 

Das „Auf geht’s!“-Stipendienprogramm geht im März 2022 in die dritte Runde. Das bedeutet weitere 90 Millionen für Künstler:innen (15.000 Stipendien über je 6.000 Euro), die künstlerisches Arbeiten auch unter Pandemie-Bedingungen weiter ermöglichen sollen. Anträge können hier gestellt werden.

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NRW Soforthilfe 2020

Update 25.01.2022

Um betroffenen Soloselbstständigen, Freiberufler:innen und Kleinunternehmen in der aktuellen Coronawelle mehr finanziellen Spielraum zu geben, hat das nordrhein-westfälische Landeskabinett eine weitere Verlängerung der Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe bis zum 30.06.2023 beschlossen. Mehr Infos hier.


Damit Kleinunternehmer:innen, Freiberufler:innen und Soloselbstständige finanzielle Engpässe überbrücken konnten, stellten Land und Bund – je nach Mitarbeiter:innenzahl – Zuschüsse in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro bereit. Das Programm ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

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Unterstützung für Gründer:innen und Start-ups

Die NRW-Landesregierung verbessert ihre Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs und verstärkt damit ihr Engagement für Gründer:innen und Start-ups in der Corona-Krise.

  • Gründerstipendien: Das Gründerstipendium wurde verlängert. Neue Anträge können nun bis 30.09.2023 gestellt werden. Mit dem Gründerstipendium.NRW können Gründer:innen mit monatlich 1.000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden. Mehr Infos hier.
  • Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital umgewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet. Mehr Info hier.

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogramme nach.

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberufler:innen erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind:

Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf). LVR-Servicenummer: 0800 9336397 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr erreichbar) Mehr Informationen

Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) Mehr Informationen

Zur Antragstellung

Steuerliche Maßnahmen

Die Landesregierung unterstützt nordrhein-westfälische Firmen, die unter der Krise leiden, seit mehr als einem Jahr effektiv mit steuerlichen Maßnahmen. Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus. Für die Anträge stehen stark vereinfachte Formulare zum Download zur Verfügung. Weitere Infos hier.

Liquiditätssicherung (Finanzierung)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen können Kredite durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner:innen.

Kleine Unternehmen und Existenzgründer:innen haben die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Mikromezzaninfonds.

Beratung NRW.BANK

Bei Fragen hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK weiter. Die Förderberater:innen informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollten Sie zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank suchen, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

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Bundesweit

Unterstützung der Bundesregierung

Die Bundeshilfen ruhen auf vier großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1) Kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen und gemeinnützigen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen. Am 08.07.2020 hat die Bundesregierung erstmals eine Überbrückungshilfe gestartet, siehe unten. Das Land NRW hat die Überbrückungshilfen I und II des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn ergänzt: NRW Überbrückungshilfe Plus. Für Soloselbstständige beinhalten die Überbrückungshilfen III und IV eine Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“). Die wichtigsten Fragen zu den Überbrückungshilfen und den Neustarthilfen werden hier beantwortet.
2) Persönliche Lebensumstände werden abgesichert, siehe unten unter Grundsicherung.
3) Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden. Mehr Infos hier
4) Mit dem Programm NEUSTART KULTUR will die Bundesregierung das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder ankurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und alle im Kulturbereich Tätigen schaffen. Eine nach Sparten geordnete Übersicht der Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR finden Sie hier. Darüber hinaus unterstützt ein mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestatteter Sonderfonds des Bundes die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen. Mehr Infos hier.

Alle Hilfsangebote und Fördermaßnahmen des Bundes für Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft finden Sie hier.

Allgemeine Informationen für Unternehmen und Selbstständige finden Sie hier

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Update 02.03.2022

Die Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wird bis Jahresende 2022 verlängert. Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährt bei kleineren Veranstaltungen (mit bis zu 2.000 Teilnehmenden), die coronabedingt mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden müssen, einen Zuschuss zu den Ticketeinnahmen und sichert private Veranstalter:innen mit einer integrierten Ausfallabsicherung ab. Ab sofort können Veranstaltungstermine bis 31.12.2022 registriert werden. Damit wird die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe der Laufzeit der Ausfallabsicherung für Veranstaltungen mit über 2.000 Teilnehmenden angeglichen. Freiwillge Absagen von registrierten Kulturveranstaltungen sind bis zum 31.03.2022 möglich. Mehr Infos hier.

Der mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattete Sonderfonds des Bundes unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden und einer Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Teilnehmenden, die einen langen Planungsvorlauf benötigen. Für beide Module müssen Veranstaltungen im Voraus registriert werden.

Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge.

Die Registrierung der Anträge ist über eine Internetplattform möglich, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalter:innen beantworten zu können, steht eine vom Land Nordrhein-Westfalen betreute telefonische Beratungshotline der Länder zur Verfügung – sie ist zu erreichen unter 0800 6648430

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützte Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen in den Monaten November und Dezember 2020 direkt, indirekt oder über Dritte betroffen waren. Anträge für die November- und die Dezemberhilfe konnten bis zum 30.04.2021 gestellt werden. Für Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfiel die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie waren unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Änderungsanträge waren bis zum 31.07.2021 möglich.

Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form ab Anfang 2022 über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 31.12.2022 (verlängert). Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

Im Falle von Direktanträgen im eigenen Namen erfolgt keine Schlussabrechnung. Stattdessen können stichprobenartige Nachprüfungen durch die Bewilligungsstellen erfolgen.

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Überbrückungshilfe IV

Update 16.05.2022

Vom 13. Mai bis 15. Juni 2022 ist der nachträgliche Wechsel zwischen der Neustarthilfe 2022 und der Überbrückungshilfe IV möglich. Nur noch bei Antragstellung bis 19. Mai 2022 Auszahlung Vorschuss Neustarthilfe 2022 bzw. Abschlagszahlung Überbrückungshilfe IV nach erfolgreicher Vorprüfung. Mehr Infos hier.

Update 01.04.2022

Der Förderzeitraum der Überbrückungshilfe IV wurde bis 30. Juni 2022 verlängert. Anträge können bis 15. Juni 2022 über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Weitere Infos hier.

Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung auch im Förderzeitraum Januar bis Juni 2022 Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler:innen aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus.

Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 28. Februar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022.

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Neustarthilfe 2022

Update 16.05.2022

Vom 13. Mai bis 15. Juni 2022 ist der nachträgliche Wechsel zwischen der Neustarthilfe 2022 und der Überbrückungshilfe IV möglich. Nur noch bei Antragstellung bis 19. Mai 2022 Auszahlung Vorschuss Neustarthilfe 2022 bzw. Abschlagszahlung Überbrückungshilfe IV nach erfolgreicher Vorprüfung. Mehr Infos hier.

Mit dem Programm Neustarthilfe 2022 werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Januar bis März 2022 und April bis Juni 2022 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) beträgt wie bei der Neustarthilfe Plus maximal 4.500 Euro pro Quartal für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und bis zu 18.000 Euro pro Quartal für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum. Den Antrag können Sie entweder selbst per Direktantrag oder über prüfende Dritte stellen. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022.

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Überbrückungshilfe für KMU I - III / Neustarthilfe für Soloselbstständige

Update 16.05.2022

Der Wechsel zwischen der Neustarthilfe (NSH/ NSH Plus) und den Überbrückungshilfen III und III Plus ist nur noch bis 15. Juni 2022 möglich. Weitere Infos hier.

Update 18.03.2022

Seit 18. März können Sie nach erfolgter Bewilligung von der Neustarthilfe Plus zur Überbrückungshilfe III Plus wechseln und umgekehrt. Weitere Infos hier.

Update 22.12.2021

Die Bundesregierung​ hat auch bei der Überbrückungshilfe III Plus Verbesserungen bei freiwilligen Schließungen vorgenommen.

Folgende Regelung gelten ab sofort:
• Wenn aufgrund von angeordneten Corona-Zutrittsbeschränkungen (2G, 2G plus oder 3G) oder vergleichbaren Maßnahmen (Verbot touristischer Übernachtungen, Sperrstundenregelungen) die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs unwirtschaftlich ist, ist bei freiwilligen Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs eine Anerkennung des resultierenden Umsatzeinbruchs als Corona-bedingt möglich. Ob Unwirtschaftlichkeit vorliegt, prüft der Prüfende Dritte.
• Sind die Antragsvoraussetzungen erfüllt, kann Überbrückungshilfe gewährt werden.
• Die Regelung gilt für den Zeitraum 01.11. bis 31.12.2021.
Die genauen Modalitäten sind den FAQs der Überbrückungshilfe III Plus auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zu entnehmen.

Update 25.11.2021

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III Plus wurde auf den 31.03.2022 verlängert. Schlussabrechnungen können bis 31.12.2022 eingereicht werden. Mehr Infos hier.

Update 08.09.2021

Die Überbrückungshilfe III Plus wird über den 30.09. hinaus bis zum 31.12.2021 verlängert. Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus, mit der von Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Soloselbstständige unterstützt werden.

Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt durch prüfende Dritte. Die sogenannte Restart-Prämie, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August, September 2021 galt und gezielt den Übergang vom Lockdown hin zur Wiederöffnung erleichtern sollte, läuft plangemäß im September aus. Der Eigenkapitalzuschuss, zur Substanzstärkung besonders stark und andauernd betroffener Unternehmen, wird auch über den September hinaus bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen.

Durch die verlängerte Neustarthilfe Plus können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, für den Zeitraum Oktober bis Dezember zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.

Mehr Infos hier.

Update 09.06.2021

Die Bundesregierung​ verlängert die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30.09.2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30.09.2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt. Mehr Infos hier.

Update 31.05.2021:

Die wichtigsten Fragen zu den Überbrückungshilfen und zur ergänzenden außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November/Dezember 2020) werden hier beantwortet.

Update 28.04.2021:

Neues zur Überbrückungshilfe III:

  • Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.
  • Für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent: Erhöhung der Fixkostenerstattung auf 100 Prozent.
  • Sonderabschreibungsmöglichkeiten für mehr Waren (bisher nur Winterware und verderbliche Ware) auf Hersteller, Großhändler und professionelle Verwender erweitert.
  • Für Unternehmen der Veranstaltungs-, Kultur- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.
  • Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen
  • Antragstellenden wird in begründeten Fällen bei außergewöhnlichen betrieblichen Umständen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung.
  • Die Hilfe wurde auf Unternehmen mit Gründungsdatum bis 31. Oktober 2020 (vorher 30. April 2020) erweitert.

Änderungsanträge sind seit 27.04.2021 möglich. Mehr Infos hier.

Update 01.04.2021:

Neuerungen bei der Überbrückungshilfe III, die insbesondere auch der Veranstaltungswirtschaft zugute kommen sollen​: Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet. Mehr Infos hier.

Update 17.03.2021:

Die Neustarthilfe ist jetzt auch für Selbstständige in Personen- und Kapitalgesellschaften beantragbar. Wichtig: Die Anträge hierfür müssen über eine:n prüfende:n Dritte:n gestellt werden. Mehr Infos hier.


Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatz-Rückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Überbrückungshilfe III

Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler:innen sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten im Rahmen der Überbrückungshilfe III Fixkostenzuschüsse. Anträge können von prüfenden Dritten bis zum 31.10.2021 hier gestellt werden. Die Überbrückungshilfe beinhaltet auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“, die von Betroffenen direkt beantragt werden kann.

Damit Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen, gibt es für direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffene Unternehmer:innen Abschlagszahlungen in Höhe von 50% der beantragten Förderung.

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt. Es gibt einen festen Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden können. Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und für Soloselbstständige gibt es Neuerungen bei den erstattungsfähigen Kosten wie die Erstattung von Ausfall- und Vorbereitungskosten rückwirkend ab März bis Dezember 2020.

Neustarthilfe

Soloselbstständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der Überbrückungshilfe III statt einer Einzelerstattung von Fixkosten eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) in Höhe von maximal 7.500 Euro ansetzen. Damit werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.

Die Betriebskostenpauschale beträgt im Regelfall 25 Prozent des Gesamtumsatzes 2019. Für Antragsteller:innen, die ihre selbstständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln.

Im Rahmen der Neustarthilfe können auch Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, sowie unständig Beschäftigte mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen von unter einer Woche berücksichtigt werden.

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Überbrückungshilfe I

Die Antragsfrist für die erste Phase der Überbrückungshilfe für die Monate Juni, Juli, August 2020 ist am 9. Oktober 2020 abgelaufen.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II umfasste die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum konnten bis zum 31. März 2021 gestellt werden.

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Neustarthilfe Plus

Mit der Neustarthilfe Plus werden vor allem Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Die Neustarthilfe Plus unterstützt Soloselbstständige, unständig Beschäftigte sowie Beschäftigte in den Darstellenden Künsten mit bis zu 4.500 Euro pro Monat und bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften. Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden. Die Antragsstellung für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften durch eine:n prüfenden Dritte:n folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

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NEUSTART KULTUR

Update 24.05.2022

Das Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR soll bis zum 30. Juni 2023 fortgesetzt werden. Mehr Infos hier.

Update 22.04.2021

Um die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten, stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Der Schwerpunkt der Förderungen liegt auf Hilfen für Künstler:innen sowie Stipendienprogrammen, außerdem werden erfolgreiche Förderlinien ausgebaut und um neue Programme ergänzt. Mehr Infos hier.

Eine nach Sparten geordnete Übersicht der Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR finden Sie hier.


Für das Programm NEUSTART KULTUR stellte die Bundesregierung im Sommer 2020 erstmals rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und alle im Kulturbereich Tätigen zu schaffen. Es geht vor allem um die Unterstützung neuer Projekte und kreativer, innovativer Ideen. 

Im Programm sind Mittel insbesondere für folgende Maßnahmen vorgesehen:

1.  Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

Rund 250 Millionen Euro sind eingeplant, um Kultureinrichtungen wieder fit zu machen für die Wiedereröffnung. Die Mittel sollen vor allem Einrichtungen zugutekommen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird und sind beispielsweise für die Umsetzung von Hygienekonzepten, Online-Ticketing-Systemen oder Modernisierungen von Belüftungssystemen gedacht.

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

Mit 450 Millionen Euro sollen vor allem die vielen kleineren und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und –projekte darin unterstützt werden, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter:innen und –vermittlerinnen, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter:innen und Vermittler:innen.

Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.

Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote

Für alternative, besonders digitale Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Davon profitieren Projekte im Kontext Museum 4.0 sowie viele neue Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

4. Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte

100 Millionen Euro gibt es für regelmäßig geförderte Kultureinrichtungen, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten leistet der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung.

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter:innen vorgesehen. 

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Ausfallfonds TV

Update 17.01.2022

Bund, Länder und Sender haben sich auf eine Verlängerung der Corona-Ausfallfonds für TV-Produktionen geeinigt – zunächst bis zum 30.06.2022, meldet MEEDIA hier. Auch Produktionen von Kinofilmen und HighEnd-Serienproduktionen werden bis zum 31.03.2022 weiter abgesichert – mehr Infos dazu hier.

COVID-19-bedingte Produktionsunterbrechungen werden auf absehbare Zeit nicht durch branchenübliche Ausfallversicherungen abgedeckt sein. Das stellt Produzent:innen von TV-Produktionen vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. Auf Initiative der Bundesländer wurde zur Abmilderung von Schäden infolge COVID-19-bedingter Produktionsunterbrechungen oder -abbrüche der sogenannte Ausfallfonds II ins Leben gerufen, im Rahmen dessen Mittel in Höhe von bis zu 43,5 Mio. Euro für den Zeitraum 01.11.2020-30.09.2021 zur Verfügung gestellt werden.

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Ausfallfonds Kino und HighEnd-Serien

COVID-19-bedingte Produktionsunterbrechungen werden auf absehbare Zeit nicht durch branchenübliche Ausfallversicherungen abgedeckt sein. Das stellt Produzent:innen von Kinofilmen und HighEnd-Serienproduktionen vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wurde zum Ausgleich von Schäden infolge Covid19-bedingter Produktionsunterbrechungen oder -abbrüche der sogenannte Ausfallfonds ins Leben gerufen – dieser ist Teil des Konjunkturpakets NEUSTART KULTUR. Die BKM stellt für den Ausfallfonds Mittel in Höhe von bis zu 69 Mio. Euro bereit. Insgesamt stehen mit den Mitteln der sich beteiligenden Länder etwa 100 Mio. Euro zur Verfügung. Der Ausfallfonds von Bund und Ländern wurde bis zum 31.03.2022 verlängert. Der Ausfallfonds deckt die letzten vier Wochen der PreProduction-Phase und die Dreharbeiten von zum Ausfallfonds angemeldeten Produktionen im Zeitraum bis zum 31. März 2022 ab.

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Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket vom 03.06.2020

Die Bundesregierung hat ein Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Zusammenfassung der wichtigsten Elemente für die Kultur- und Kreativwirtschaft:

Mehrwertsteuersatz
Zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland wurde befristet vom 01.7.2020 bis zum 31.12.2020 der Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt. 

Sozialgarantie 2021
Um eine durch die Corona-Pandemie bedingte Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert, indem die darüber hinaus gehenden Finanzbedarfe aus dem Bundeshaushalt jedenfalls bis zum Jahr 2021 gedeckt werden. Das schützt die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer:innen und bringt Verlässlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit für die Arbeitgeber.

Steuerlicher Verlustrücktrag
Der steuerliche Verlustrücktrag wird – gesetzlich – für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert. Es wird ein Mechanismus eingeführt, wie dieser Rücktrag unmittelbar finanzwirksam schon in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden kann, z.B. über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage. Das schafft schon heute die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten. Die Auflösung der Rücklage erfolgt spätestens bis zum Ende des Jahres 2022. 

Steuerliche Abschreibung
Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.

Programm für Überbrückungshilfen
Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wurde für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms ist auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt.

Vereinfachter Zugang in die Grundsicherung
Der vereinfachte Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wird über die bisherige Geltungsdauer hinaus bis zum 30. September 2020 verlängert (Update 24.11.2021: Die Regelungen für den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung wurden bis 31.03.2022 verlängert. Mehr Infos hier.)

Auszubildende
KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhielten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhielten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro.

Digitalisierungsschub
Der Digitalisierung der Wirtschaft wird unverzüglich ein zusätzlicher Schub gegeben über die erweiterten Abschreibungsmöglichkeiten für digitale Wirtschaftsgüter, den Aufbau einer souveränen Infrastruktur sowie ein Förderprogramm zur Unterstützung des Auf- und Ausbau von Plattformen und die Befähigung von KMUs zur beschleunigten digitalen Transformation.

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Unterstützungspaket für Start-ups

Das Bundesfinanzminiserium und das Bundeswirtschaftsministerium stellen rund 2 Milliarden Euro zur Unterstützung von Start-ups zur Verfügung. Das Maßnahmenpaket basiert auf zwei Säulen:

Säule 1: Corona Matching Fazilität

Zum einen werden zusätzliche öffentlichen Mittel für Wagniskapitalfonds über die neue Corona Matching Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1): Corona Liquidity Fazilität

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden in Kooperation mit den Förderinstituten der Bundesländer weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu stellt die KfW im Auftrag des Bundes den Landesförderinstituten Globaldarlehen zur Verfügung, die mit einer durch den Bund rückgarantierten Haftungsfreistellung ausgestattet sind. Darüber können bestehende und neue Förderprogramme der Bundesländer anteilig refinanziert und so Mezzanin- und Beteiligungsfinanzierungen bereitgestellt werden. Gemäß der Kleinbeihilfenregelung 2020 dürfen im Rahmen dieser Kooperation bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen alleine von staatlicher Seite bereitgestellt werden. Hinzu können Mittel privater Investoren kommen. Auf der Website der KfW sind weitere Informationen zur Beteiligungsfinanzierung für Start-ups und kleine Unternehmen sowie die teilnehmenden Landesförderinstitute bzw. Intermediäre verfügbar.

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Grundsicherung für Selbstständige

Update 24.11.2021

Die Regelungen für den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung wurden bis 31.03.2022 verlängert. Mehr Infos hier.

Durch die Sozialschutz-Pakete wurde der Zugang zu bestimmten Sozialleistungen vereinfacht. Dazu gehört unter anderem die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II). Auch wenn Sie nicht arbeitsuchend sind, können Sie dadurch eine finanzielle Unterstützung für Ihren Lebensunterhalt erhalten – schnell und mit so wenig bürokratischem Aufwand wie möglich. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31.12.2021 beginnen.

Eine Service-Hotline informiert Selbstständige und Künstler:innen über finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie über Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Sie erreichen die Hotline unter 0800 4 5555 21, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

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KfW-Corona-Hilfe / KfW-Schnellkredit

Die KfW unterstützt mit ihren Corona-Hilfsprogrammen im Auftrag des Bundes und in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditwirtschaft Unternehmen aller Größen und Branchen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind. Hierfür stellt sie zinsgünstige Kredite für Investitionen und Betriebsmittel bereit.

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Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil der Kosten des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet. Die bis 31.12.2021 geltenden Bestimmungen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur. Laut Verordnung vom 24.11.2021 wurde die Möglichkeit, die maximale Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes von bis zu 24 Monaten nutzen zu können, für weitere drei Monate bis zum 31.03.2022 verlängert. Zusätzlich werden auch die Erleichterungen und Sonderregelungen für den Bezug des Kurzarbeitergeldes bis zum 31.03.2022 verlängert. Die bisherige vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge wird dabei auf die Hälfte reduziert. 

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Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung

Selbstständige Künstler:innen und Publizist:innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind und von Einnahmeausfällen betroffen sind, können der KSK die geänderte Einkommenserwartung melden. Die Beiträge werden auf Antrag den geänderten Verhältnissen angepasst. Das Formular finden Sie hier. Bestehen darüber hinaus akute Zahlungsschwierigkeiten können individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für Unternehmen können die Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag nach § 76 SGB IV gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag voraus, wobei Sie das Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen belegen müssen.

Über den Antrag entscheiden „nach pflichtgemäßem Ermessen“ die Krankenkassen Ihrer Arbeitnehmer:innen als zuständige Einzugsstellen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständigen Krankenkassen.

EU

Plattform: Creatives Unite

Die Europäische Kommission hat eine Online-Plattform für professionelle Akteur:innen der Kultur- und Kreativwirtschaft während der Corona-Pandemie gestartet. Sie soll zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Informationen über Initiativen zur Krisenreaktion in ihrer Branche suchen oder auch teilen wollen. Die Plattform sortiert die Vielzahl von Ressourcen, stellt Weblinks zu relevanten Netzwerken und Organisationen bereit und unterstützt beim gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen.

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Förderung

Bundesweite Fördersuche

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seine Förderdatenbank um das Stichwort Corona-Hilfen ergänzt und listet alle Förder- und Finanzierungsangebote zu dem Thema auf.

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Allgemein

CREATIVE.NRW

Auf unserer Website unter der Rubrik Service finden Sie eine Übersicht der wichtigsten öffentlichen Förderprogramme und Finanzierungsinstrumente sowie den Medien.NRW.Funds des Mediennetzwerk.NRW.

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus

Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen finden Sie bei den IHKs in NRW.

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Wir weisen darauf hin, dass die Angaben in diesem Beitrag nicht rechtsverbindlich sind.