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Projektaufruf REVIER.GESTALTEN

Das Rheinische Revier steht angesichts des Ausstiegs aus der Kohleverstromung vor einer Jahrhundertaufgabe. Mit dem Projektaufruf REVIER.GESTALTEN möchte die Landesregierung innovative Projekte unterstützen, die das Potenzial haben, zukunftsorientierte Prozesse voranzutreiben, und dabei auf der vorhandenen Expertise in der Region aufbauen. Die nächste Einreichungsfrist für Projektskizzen wurde verlängert bis zum 30. November 2021.

Mit seiner starken Industrie- und Forschungskompetenz hat das Rheinische Revier das Potenzial, Vorreiter beim Klima- und Ressourcenschutz im Sinne des europäischen Green Deal zu werden. Als Innovation Valley und Demonstrationsregion für eine klima- und ressourcenschonende Wirtschaft kann es Kompetenzstandort für zukunftsfähige Technologien werden und diese umfassend in die Anwendung bringen. Die Region muss sich zudem den grundlegenden Herausforderungen der Neugestaltung des Raums und der Landschaft auch vor dem Hintergrund des Klimawandels stellen.  

Ziel des Projektaufrufs REVIER.GESTALTEN ist es, das Rheinische Revier als Industrie- und Technologiestandort weiterzuentwickeln und die Kompetenzen der Region in den vier Zukunftsfeldern Energie und Industrie, Ressourcen und Agrobusiness, Innovation und Bildung sowie Raum und Infrastruktur auszubauen. Ein besonderer Fokus soll auf Projekte von Unternehmen und auf Verbundvorhaben mit Unternehmen (zum Beispiel mit Forschungseinrichtungen und Kommunen) gelegt werden. Dabei setzt der Aufruf auf dem strategischen Programm der Region, dem Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Zukunftsrevier, auf. Mit den Strukturmitteln sollen Projektideen gefördert werden, die die Umsetzung eines sich selbst tragenden Transformationsprozesses unterstützen. 

Alle Vorhaben werden dazu anhand der folgenden Kriterien bewertet (die im unten verlinkten Aufruf detailliert erläutert werden): 

  • Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts
  • Nutzbarkeit im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen im Rahmen der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter Berücksichtigung künftiger demografischer Entwicklungen
  • Wirkungsraum des Projekts

Für die Neugestaltung des Rheinischen Reviers stehen stehen bis 2038 rund 15 Milliarden Euro zur Verfügung. Die ausgewählten Projekte werden Bund und Land zur Förderung empfohlen. Nach einer positiven Entscheidung im Auswahlverfahren können die Bewerber:innen mit dem Rückenwind des Reviers einen Förderantrag bei den zuständigen Stellen einreichen. 

Zum Aufruf (pdf) 

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