Zum Hauptinhalt springen

NRW-Startup Monitor 2020 veröffentlicht

Nordrhein-Westfalen verfügt über ein vernetztes und aktives Start-up-Ökosystem, die Gründungszahlen der Start-ups zeigen auch in der Corona-Krise nach oben. Damit es weiter aufwärts geht, brauchen die Jungunternehmer:innen stärkere Impulse in den Bereichen Wachstum und Finanzierung. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des Nordrhein-Westfalen Startup Monitors 2020, den Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. vorgestellt hat.

Mit einem Anteil von 19 Prozent haben zum dritten Mal in Folge so viele Start-ups aus NRW teilgenommen wie aus keinem anderen Bundesland. 63 Prozent der Befragten sind Erstgründer:innen (bundesweit: 53 Prozent), die damit in NRW eine besonders wichtige Rolle spielen. Für rund 65 Prozent ist das B2B-Geschäft entscheidend. Zudem zeichnet sich das Ökosystem in Nordrhein-Westfalen durch Offenheit aus. So entspricht der Anteil der Gründer:innen mit Migrationshintergrund mit 28 Prozent etwa dem Anteil in der Erwerbsbevölkerung. Trotz Corona-Krise nimmt die Gründungsaktivität zu: Im ersten Halbjahr 2020 gab es in Nordrhein-Westfalen 17 Prozent mehr Start-up-Gründungen als im Vorjahreszeitraum. Durch die politischen Maßnahmen konnten viele Start-ups in der Krise unterstützt werden. Weiterhin wurde deutlich, dass Wachstum zusätzliche Ressourcen und damit externes Kapital erfordert.

Der Nordrhein-Westfalen Startup Monitor wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen beauftragt und vom Startup-Verband in diesem Jahr zum zweiten Mal herausgegeben. Die Studie basiert auf den Daten von insgesamt 372 nordrhein-westfälischen Start-ups mit ihren 879 Gründer:innen und insgesamt 2.591 Mitarbeiter:innen, die im Rahmen der Befragung zum Deutschen Startup Monitor 2020 ermittelt wurden.

Mehr Informationen