Künstlerschaft gegen Altersarmut

Wie können Strategien aussehen, die zur Bekämpfung von Altersarmut unter Künstler*innen beitragen? Welche Maßnahmen sollten Künstler*innen schon heute treffen, um später nicht in die Armutsfalle zu geraten? Diese und weitere Fragen diskutiert die Tagung „Von der Selbstausbeutung in die Altersarmut – Künstler suchen Perspektiven“ am 9. Februar im Düsseldorfer Stadtmuseum.

Eine im letzten Jahr vom Institut für Strategieentwicklung (IFSE) veröffentlichte Studie warf ein exemplarisches Schlaglicht auf die Situation der in Berlin lebenden Künstler*innen. Eine Erkenntnis daraus: Mit einer durchschnittlichen Rentenerwartung von 357 Euro droht vielen Altersarmut. Diese Zahl verdeutlicht, mit welcher Dringlichkeit sich die Akteur*innen selbst mit diesem Thema befassen sollten.

Die Tagung „Von der Selbstausbeutung in die Altersarmut – Künstler suchen Perspektiven“ kombiniert Vorträge von Fachleuten wie Professor Christoph Butterwegge und Hanne Schweitzer, Diskussionsrunden mit Betroffenen und Politiker*innen sowie Workshops zur Etablierung langfristiger Strategien zur Bekämpfung von Altersarmut.

Die Teilnahme ist kostenfrei – um eine vorherige Anmeldung unter info@rat-der-kuenste.de wird jedoch gebeten.

Veranstaltet wird die Tagung von der AG „Altersarmut / Soziales“ des Rats der Künste, der Interessenvertretung der Düsseldorfer Kulturszene.

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