Journalismus in Zeiten des digitalen Wandels

Die Digitalisierung verändert den Journalismus nachhaltig. Grund­sätzlich scheint sich die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass es im digitalen Raum sehr viel schwieriger ist, mit „gutem Journalismus“ Geld zu verdienen. Ein Symposium am 30. November in Köln untersucht Erfolgsbedingungen, Auswirkungen und Finanzierbarkeit.

Erklärungsansätze für die „Journalismuskrise“ sind vielfältig: Sie reichen etwa von dem Vorhandensein einer „Kostenlos­mentalität“ über die Auswirkungen gestiegener Wett­bewerbsintensität bis hin zu der These, dass durch Entbündelung – also die Möglichkeit, auch einzelne Artikel abrufen zu können, statt ganze Magazine oder Zeitungen kaufen zu müssen – nun die wah­ren Zahlungsbereitschaften für journalisti­sche Produkte ans Licht kommen. Es stellt sich dementsprechend die Frage, wie digitaler Journalismus erfolgreich bestritten werden kann. „Erfolgreich“ kann dabei in mindestens zweierlei Hinsicht verstanden werden: im wirtschaftlichen und im gesellschaftlich-demokratischen Sinn.

Diese Themen sollen im Rahmen eines eintägigen interdisziplinären Symposiums am 30. November an der Universität zu Köln erörtert werden. Ziel ist es dabei zum einen, den interdisziplinären akademischen Austausch sowie den Austausch zwischen Forschern und Praktikern zu fördern. Zum anderen soll bereits existierendes Wissen zum Thema gebündelt wer­den.

Das Symposium findet im Rahmen des vom Grimme Forschungskolleg geförderten Gemein­schaftsprojektes „Demokratierelevanter digitaler Journalismus“ statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bis zum 29. Oktober via mheine2@uni-koeln.de jedoch erforderlich.

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