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„Neue Gründerzeit“ wird ausgebaut

Im Rahmen der Initiative „Neue Gründerzeit Nordrhein-Westfalen“ startet das Land die Internetseite www.gründen.nrw, verlängert das Gründerstipendium und treibt die internationale Vernetzung voran.

Nordrhein-Westfalen will beste Bedingungen für junge Unternehmen aus dem In- und Ausland schaffen, die Vernetzung mit internationalen Gründerregionen vorantreiben und zusätzliche Chancenkapitalgeber gewinnen. Dazu verlängert das Wirtschaftsministerium das Gründerstipendium.NRW um drei Jahre, fördert verstärkt weibliche Gründungen, verbessert das Umfeld für internationale Start-ups und arbeitet an einem Scale-up-Programm für schnell wachsende junge Unternehmen. Die neue Plattform www.gründen.nrw bündelt Informationen zu Beratungs-, Netzwerk- und Finanzierungsangeboten und präsentiert authentische Gründungsgeschichten. 

Mit den Maßnahmen hat sich Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: „Wir wollen Nordrhein-Westfalen bis 2025 in die TOP 10 der europaweit führenden Start-up-Regionen führen.“

Ziel des verlängerten Gründerstipendium.NRW ist es, finanzielle Unsicherheiten abzufedern, damit keine erfolgversprechende Gründungsidee verlorengeht. Mit dem Stipendium erhalten bis zu drei Gründer*innen ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. 38 Netzwerke mit 100 Anlaufstellen in Nordrhein-Westfalen übernehmen Auswahl und Beratung der Interessent*innen. Künftig wird die Antragstellung auf ein rein digitales Verfahren umgestellt und die Ansprache ausländischer Start-ups über eine englischsprachige Seite verstärkt. Zudem werden die Ehemaligen besser mit den neuen Gründer*innen vernetzt, um den Erfahrungsaustausch zu fördern. Informationen und regionale Ansprechpartner finden Sie unter www.gruenderstipendium.nrw.

Im Rahmen des von CREATIVE.NRW und Mediennetzwerk.NRW veranstalteten Funding Day am 15. September 2020 hat Christina Lotter (PTJ) das Gründerstipendium.NRW vorgestellt. Den Beitrag finden Sie in der Mediathek (ab Minute 00:34:50).

Foto: © MWIDE NRW/M. Hermenau

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