CREATIVE.Spaces 2018: Die Gewinner stehen fest

Zum zweiten Mal zeichnet CREATIVE.NRW fünf Kreativnetzwerke aus Nordrhein-Westfalen als CREATIVE.Spaces aus. Damit unterstützt das Kompetenzzentrum des Landes das kreativwirtschaftliche Engagement der ausgewählten Initiativen und erweitert das bereits etablierte Netzwerk der Netzwerke in NRW. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wird am 21. März, um 18 Uhr im Startplatz Köln verliehen.

Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des CREATIVE.Board, hat folgende fünf Gewinner ausgewählt: Heimatdesign und MediaLAB.NRW aus dem Ruhrgebiet, THE DORF für das Rheinland, Utopiastadt aus dem Bergischen Land und Wasserschloss Reelkirchen e.V. für Ostwestfalen-Lippe.

Die ausgewählten Initiativen zeichnen sich insbesondere durch ihre branchenübergreifenden und innovativen Aktivitäten inner- und außerhalb der Kreativwirtschaft ihrer Region aus. Durch die Vernetzung der Ausgezeichneten und durch gemeinsame Veranstaltungen möchte CREATIVE.NRW die kreativen Akteure und ihre Leistungen für Wirtschaft und Gesellschaft noch stärker sichtbar machen. „Bereits die ersten CREATIVE.Spaces haben dazu beigetragen, dass das kreative Netzwerk in Nordrhein-Westfalen mehr Wahrnehmung und Zusammenhalt erfährt. Wir freuen uns nun auf die fünf neuen Gewinner, die mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen und Stärken weitere interessante Impulse für die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW setzen werden“, so Claudia Jericho, Leiterin der Geschäftsstelle von CREATIVE.NRW in Köln.

Die CREATIVE.Spaces 2018 im Einzelnen:

Heimatdesign kommuniziert seit Jahren von Dortmund aus mit den und über die kreativen Branchen des Ruhrgebiets und hat funktionierende Schnittstellen geschaffen – Vortragsreihen, Kooperationen, ein Magazin, die Webplattform Design Metropole Ruhr, Ausstellungen, Festivals und den sechsjährigen Betrieb eines Coworking Space. Über die Kommunikation mit Kreativen, Ortsfremden, Medien und Entscheidern schafft Heimatdesign Synergien, Aufmerksamkeit und Möglichkeiten, kreative Unternehmen dauerhaft in der Region zu halten.

Das MediaLAB.NRW eröffnet im Ruhrgebiet eine neue Form der Weiterbildung im Netzwerk und ist offen für Kreative aus allen Mediengattungen. Die Angebote zielen darauf ab, unkompliziert Lust auf Innovationen zu wecken, neue Arbeitsweisen, Präsenta­tions­formen und Techniken kennenzulernen, die Zusammenarbeit mit anderen Medien-Fachleuten zu fördern und Impulse für einen zukunfts­fähigen Journalismus zu setzen. Langfristig soll sich das Projekt zu ei­nem Branchennetzwerk aller Berufssparten der Medienbranche entwickeln.

THE DORF startete als Magazin für Düsseldorfer Spots, Highlights, Gesichter und Gegenwartskultur. Die Redaktion zeigt das „kreative Gesicht“ von Düsseldorf: Produkte, Neues, Kultur, Restaurants, Stil, Orte, Projekte, Menschen und Erlebnisse. Neben seiner Funktion als Print- und Onlinemedium versteht sich THE DORF als Netzwerk-Plattform, die die urbane und kreative Szene der Stadt verbindet und zusammenbringt, u.a. in der eigenen Veranstaltungsreihe THE DORF x FRIENDS.

Utopiastadt bietet als kreatives Cluster und interdisziplinäres Netzwerk für Kultur-, Gesellschafts- und Kreativarbeit Akteuren unterschiedlicher Disziplinen einen Ort, an dem urbane Visionen und Ideen zur Gestaltung von sozioökonomischen Transformationsprozessen gedacht, erprobt und realisiert werden können. Die Aktivitäten am historischen Bahnhof Mirke in Wuppertal reichen von offenen Werkstätten, Urban Gardening, Fahrradverleih, Hackerspace, Reparaturcafés, Atelierbetrieb und Ausstellungen über Kaffeehauskultur, Konzerte, Workshops, Lesungen und Design-Märkte bis zu Stadt- und Regionalentwicklung.

Das Wasserschloss Reelkirchen ist ein gemeinnütziger Verein und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst und Kultur in der Fläche, also abseits des Urbanen, als Chance und Experimentierfeld zu begreifen. Mit Unterstützung eines Netzwerks aus Kulturinstitutionen, Hochschulen, Künstlern und Wirtschaftsunternehmen werden spartenübergreifende, partizipative Projekte durchgeführt – vor allem mit Wissenschaftlern, Designern und Architekten –, die einen Modellcharakter für andere Regionen besitzen.

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