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8. Kulturkonferenz Ruhr

Foto: RVR/Woidich

In einer gewachsenen Industrieregion wie dem Ruhrgebiet war die Beziehung „Mensch und Maschine“ stets eine besondere und selten eine einfache. Der digitale Wandel definiert dieses Verhältnis völlig neu. Die Kulturkonferenz Ruhr will Impulse setzen, Potenziale sichtbar machen und stärken, neue Bündnisse zwischen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft ausloten und fördern. Ziel ist es, einen Diskurs darüber anzustoßen, welche Rolle Kunst und Kultur jetzt und in Zukunft in der Diskussion um Technologie und Gesellschaft einnehmen können und welche Voraussetzungen und kulturpolitischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden sollten.

Nach zwei Impulsen und einer Podiumsdiskussion am Vormittag schließt sich der Nachmittag mit vier Panels zu den folgenden Themen an:

Panel 1: Ethische und praktische Herausforderungen der Digitalisierung

Panel 2: Visual Culture und digitale Produktion

Panel 3: Neue Allianzen im digitalen Zeitalter

Panel 4: Digitale Souveränität und kulturelle Bildung

Claudia Jericho, Leiterin der Geschäftsstelle CREATIVE.NRW, wird am Panel „Neue Allianzen im digitalen Zeitalter“ teilnehmen, das sich dem Wechselspiel zwischen künstlerischem und technologischem Potenzial widmet sowie der Fragestellung, wie der digitale Wandel durch interdisziplinäres Denken und Handeln beeinflusst werden kann. Weitere Panelteilnehmer*innen sind Prof. Dr. Christoph Bieber (Wissenschaftlicher Koordinator am Center For Advanced Internet Studies), Michael Eickhoff (Chefdramaturg am Schauspiel Dortmund) und Barbara Katharina Fischer (Deutsche Nationalbibliothek), die Moderation des Panels übernimmt Alain Bieber (Direktor NRW-Forum Düsseldorf). 

Die Panels sind bei der Registrierung zur Konferenz frei wählbar – die Teilnahme an der Kulturkonferenz Ruhr ist kostenlos. 

Die Kulturkonferenz Ruhr ist Teil der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 und bietet der Kulturszene jährlich eine Bühne für den regionalen kulturpolitischen und künstlerischen Diskurs.

Die Veranstaltung von RVR und dem Land NRW hat das Ziel, die 2010 entstandenen Netzwerke, regionalen Partnerschaften und Kooperationen zu fördern und weiterzuentwickeln.

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