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Zentrum zur Vernetzung der Games-Branche eröffnet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am Dienstag, 29. Juni 2021, in Düsseldorf den „Fusion Campus – German Center of Games Competence“ eröffnet. Dieses neue und einmalige Zentrum für digitale Spiele soll die Vernetzung der Games-Branche mit anderen Industrie- und Wirtschaftsbereichen vorantreiben. Damit stärkt Nordrhein-Westfalen seine Rolle als führender Games-Standort.

Mit der Eröffnung des „Fusion Campus – German Center of Games Competence“ will die Landesregierung die Medienwirtschaft im Land weiter stärken. Der „Fusion Campus“ wird zukünftig das Bindeglied der Games-Branche mit anderen Wirtschaftszweigen sein und zugleich den Wachstumsmarkt der digitalen Spiele unterstützen. Die Landesregierung fördert den Aufbau des „Fusion Campus“ mit bis zu 750.000 Euro.

In den kommenden Wochen wird der „Fusion Campus“ nun seine Arbeit aufnehmen. „Der ‚Fusion Campus‘ wird Impulsgeber für und aus der Games-Branche sein. Das innovative Potential der Games-Branche ist dabei von zentraler Bedeutung: Wir bauen Brücken zwischen Gaming-Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft und Nachwuchs“, so Stefanie Waschk, Gründerin und Gesellschafterin. 

Neben dem Land Nordrhein-Westfalen ist ein zentraler Partner des Projekts das in Düsseldorf ansässige internationale Videospiel-Unternehmen Ubisoft Blue Byte, auf dessen Gelände der „Fusion Campus“ seine Räume bezogen hat. Das neue Zentrum wird außerdem durch das Unternehmen Gladstone Capital unterstützt, das sich als Mitgesellschafter beteiligt. 

Neben der Eröffnung des „Fusion Campus“ fand auch der insgesamt dritte Games-Gipfel der Landesregierung statt. Das Format dient dem wichtigen Austausch der Branche mit der Politik. Hierzu wurden mehr als 30 Akteur:innen aus der nordrhein-westfälischen Games-Branche eingeladen. Nach 2018 und 2019 fand der Gipfel nun zum dritten Mal statt, 2020 musste er aufgrund der Pandemie entfallen. 

Die Förderung der Games-Branche hat zum Ziel, dass in Nordrhein-Westfalen Games nicht nur gekauft und gespielt, sondern viel stärker als bisher auch entwickelt und produziert werden. Aus diesem Grund hat das Land die Fördermittel zwischen 2017 und 2019 auf drei Millionen Euro verdreifacht und hält sie seither auf diesem hohen Niveau. Seit 2019 wurden rund 80 Projekte mit bislang 7,5 Millionen Euro gefördert. Das ist die stärkste Games-Förderung aller Länder. 

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Foto: Land NRW / Marcel Kusch