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Urbane Produktion: Innovation durch Funktionsmischung?

Unter dem Titel „Urbane Produktion – eine Strategie für die funktionsgemischte Stadt?“ lädt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW am 8. November in den Barthonia Showroom in Köln. Im Rahmen der Fachtagung sollen Möglichkeiten der Stabilisierung und Revitalisierung gemischter Strukturen durch urbane Produktion für eine produktive und nachhaltige Stadt diskutiert werden.

Die vitale funktionsgemischte Stadt ist das Leitbild nachhaltiger Stadtentwicklung. Urbane Produktion kann durch neue stadtaffine Produktionstypologien, Manufakturen, Kleingewerbe und Handwerke einen wichtigen Beitrag zur Funktionsmischung leisten. Sie verspricht kleinere Serien u.a. durch digitale Steuerung, dezentrale Fertigung, einen sparsameren Umgang mit Fläche, minimierte Transportwege und weniger Emissionen. Auch technische Neuerungen wie der 3D-Druck und das Aufkommen von FabLabs oder offenen Werkstätten unterstützen stadtaffines Produzieren und Reparieren, wodurch Kreislaufwirtschaft gefördert werden kann und nachhaltige Produkte in den Fokus rücken.

Aus der Sicht verschiedener Disziplinen werden sowohl Strategien zur Förderung urbaner Produktion erläutert als auch konkrete kommunale Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt. Zwei Unternehmen der urbanen Produktion werden sich mit Blick auf ihre Erfahrungen aus dem Standortentscheidungsprozess vorstellen. In einer abschließenden Podiumsdiskussion werden Entwicklungspotentiale, Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten für die urbane Produktion in den Städten NRWs erörtert.

Die Tagung ist kostenfrei. Eine Anmeldung bis zum 27.10.2017 ist notwendig.

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