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Überbrückungshilfen werden fortgesetzt

Die vom Bund ursprünglich nur für die Monate Juni bis August 2020 vorgesehene Corona-Überbrückungshilfe wird bis zum Jahresende 2020 verlängert, die Zugangsbedingungen werden abgesenkt und die Förderung wird ausgeweitet. Parallel setzt die Landesregierung auch die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ fort, mit der sie Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich zahlt.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Ich freue mich und bin erleichtert, dass die von Nordrhein-Westfalen und anderen Ländern gestartete Initiative erfolgreich war und der Bund die dringend notwendige Fortführung des Überbrückungshilfe-Programms bekanntgegeben hat. Auch unserem Anliegen, die Zugangsvoraussetzungen abzusenken und die maximalen Förderbeträge zu erhöhen, ist der Bund gefolgt. Hierdurch können Bund und Land gemeinsam auch in den kommenden Monaten effektive Unterstützung leisten und die nordrhein-westfälische Wirtschaft vor erheblichem Schaden bewahren.“

Im Vergleich zum bisherigen Überbrückungshilfeprogramm können für die Monate September bis Dezember bereits Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, Überbrückungshilfe beantragen. Die Fördersätze werden insgesamt erhöht. Außerdem wird die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro gestrichen.

Wichtig: Hiermit ist keine Verlängerung der Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe des Bundes und der NRW Überbrückungshilfe Plus (Fördermonate Juni bis August 2020) verbunden. Anträge für die 1. Phase müssen spätestens bis zum 9. Oktober (Frist verlängert!) gestellt werden.

Die Antragstellung kann weiterhin ausschließlich durch eine*n vom Antragstellenden beauftragte*n Steuerberater*in, Wirtschaftsprüfer*in, vereidigte*n Buchprüfer*in oder Rechtsanwalt*in. erfolgen. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf Überbrückungshilfe des Bundes sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus einreichen.

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