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Symposium: Empathische KI

Unter dem Titel „Empathische KI – Kunst schafft Industrie“ lädt das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes gemeinsam mit der S+T+ARTS Initiative der Europäischen Kommission am 2. Juli 2020 zu einem Symposium, das über Livestream für alle zugänglich ist. Expert*innen aus Kreativwirtschaft, Kunst, Technologie, Politik und Industrie werden in einem hybriden Format diskutieren, inspirieren und mit Kunst und künstlicher Intelligenz (KI) experimentieren.

Im Mittelpunkt stehen die Kreativen Ökonomien als Innovationsmotor und wertegetriebene Impulsgeber. Es wird untersucht, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft und insbesondere die Künste dazu beitragen, dringende gesellschaftliche und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, nämlich indem die Beziehungen zwischen Mensch und digitalen Technologien neu gestaltet, Empathie als treibende Kraft der Technologieentwicklung erkannt und Innovationen in allen Industriezweigen gefördert werden. Zu den Teilnehmer*innen gehören u.a. der Kurator  Manuel Cirauqui (Guggenheim Museum Bilbao), der Künstler und Regisseur Refik Anadol, die Designerin Julia Koerner, Dr. Christian Ehler (Mitglied des Europäischen Parlaments), Dat Tran (Axel Springer AI), die Künstlerin Dr. Alexandra Daisy Ginsberg und Reinhard Karger (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH).

Künstlerische Beiträge könnten über die Aufrechterhaltung eines gesunden Gleichgewichts zwischen Mensch und Maschine informieren. Kreativität und Ästhetik werden zum Schlüssel nicht nur, um Dialoge über die Rolle der Technologie in unserem Leben zu erleichtern, sondern auch, um eine neue Generation empathischer digitaler Technologien besser umzusetzen. Anhand der Beiträge innerhalb des Symposiums wird gezeigt, wie wichtig Kunst und Kreativwirtschaft an den Schnittstellen zur Wirtschaft sind, sei es als Innovationsmotor, als wertorientierter Impulsgeber oder in ihrem Bestreben, neue zukunftsweisende Geschäftsmodelle zu entwickeln, nicht zuletzt durch das Umdenken in unserem Leben und die Rolle des Digitalen in der aktuellen Corona-Krise.

Das Programm wird in englischer Sprache stattfinden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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