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Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen gestartet

Mit dem Kulturstärkungsfonds will die NRW-Landesregierung finanzielle Corona-Belastungen abmildern und Kultureinrichtungen ermutigen, ihr Programm wieder aufzunehmen. Über drei Förderbausteine, die gezielt das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR ergänzen, stehen dafür insgesamt 80 Millionen Euro zur Verfügung.

Nach dem Stipendienprogramm für freischaffende Künstler*innen bildet der Kulturstärkungsfonds die zweite zentrale Corona-Unterstützungsmaßnahme für die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen aus dem 185 Millionen Euro umfassenden Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft. Ziel ist es, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte.

60 Mio. Euro gehen an die vom Land oder den Kommunen getragenen Einrichtungen, die im Wesentlichen öffentlich und institutionell gefördert werden, etwa Stadttheater oder kommunale Museen. 15 Mio. Euro stehen für öffentlich geförderte freie beziehungsweise private Kultureinrichtungen, unter anderem die soziokulturellen Zentren und ähnliche frei-gemeinnützige Einrichtungen sowie Festivals, bereit. Weitere fünf Mio. Euro kommen dem gemeinnützigen Bereich zugute, also ehrenamtlich getragenen Vereinen wie Amateurtheatern, Freilichtbühnen und Kunstvereinen.

Informationen zu den Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger bei den zuständigen Bezirksregierungen. Die soziokulturellen Zentren wenden sich an die Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen. Ansprechpartner für die Freie Szene sind das Landesbüro Freie Darstellende Künste sowie das Landesbüro Tanz.

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