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RUbug Festival für Urban Art

Vom 20. bis 29. Mai 2022 findet die RUbug, ein Festival für Urban Art, auf Zeche Westerholt zwischen Gelsenkirchen und Herten statt. Nach mehr als zehn Jahren des Leerstandes öffnet die Zeche damit ihre verrosteten Tore und wird zur Spielstätte urbaner Kunst.

Das Urban Art Festival RUbug spannt den Bogen zwischen Straße und Museum, Subkultur und Hochkultur. Mehr als 60 internationale Künstler:innen haben das verlassene Gelände mit Sprühdosen, Holz, Lack und Streichfarbe belebt. Die Besucher:innen erleben eine Symbiose aus Geschichte, Kunst und Architektur. Artefakte des Bergbaus sind auf Westerholt allgegenwärtig. Die Künstler:innen begeben sich vor Ort auf Spurensuche, stöbern in Archiven und sprechen mit Bergleuten. Im künstlerischen Prozess wird das industrielle Fundament des Ortes aufgegriffen, freigelegt, entkernt, kontrastiert, bespiegelt, umgedeutet. So entsteht Kunst, die einen neuartigen Blick auf die Bergbaugeschichte, die Gegenwart und die Zukunft der Region eröffnet. Der besondere Ort dient als Leinwand und wird zur Quelle künstlerischer Inspiration. So entstehen in nur einer Woche auf einem Teil des Geländes hunderte Wandbilder, Rauminstallationen und Collagen.

Mit der RUbug kommen nicht nur internationale Größen der Urban Art in die Region, auch lokale Künstler:innen und Newcomer:innen finden ihren Platz. So wird die Zeche Westerholt zu einem Ort interkultureller Begegnung. Bei verschiedenen Workshops werden Schüler:innen, Studierende und Besucher:innen gemeinsam mit den Künstler:innen kreativ. Die RUbug ist auch ein Netzwerktreffen – für Künstler:innen, Bürger:innen und Akteur:innen. Es werden Führungen mit Zeitzeugen angeboten, bei Podiumsdiskussionen und schließlich Partys kommt es zum Austausch, lokale Institutionen, Bürger:innen und Künstler:innen kommen ins Gespräch. 

Veranstalter des Festivals ist der Verein „Salon Ruhr“, es wird gemeinsam mit einem Teil der Verantwortlichen des renommierten ibug-Festivals organisiert. Gefördert wird die RUbug u.a. vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem Förderprogramm Neue Künste Ruhr sowie der Stadt Gelsenkirchen. 

Am Freitag, 20. Mai, öffnet die Zeche Westerholt erstmals für Besucher ihre Türen. Von Montag, 23. Mai, bis Mittwoch, 25. Mai, dürfen dann nur junge Menschen kommen, die mit ihren Schulklassen auf dem Gelände Workshops mit den Künstler:innen erhalten. Bis Sonntag, 29. Mai sind dann alle Interessierten willkommen.

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