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Reisende Künstler*innen

Das Symposium „Reisende Künstler*innen“ beschäftigt sich am 30. Oktober mit der Frage, wie Residenz- und Austauschprogramme für bildende Künstler*innen neu ausgerichtet werden können, um deren veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen wieder mehr zu entsprechen. Die Tagesveranstaltung findet im Künstlerhaus Dortmund statt. 

 

Das Kunstland NRW verfügt über vielfältige und anerkannte Residenz- und Austauschprogramme für bildende Künstler*innen. Im internationalen Vergleich wirken diese Programme in ihrer inhaltlichen Ausrichtung und in ihrer Struktur jedoch oft veraltet und wenig flexibel, u.a. weil der digitale Wandel Kommunikations- und Produktionsprozesse vor neue Herausforderungen stellt. Weil sie die realen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent*innen kaum berücksichtigen, laufen sie Gefahr, unattraktiv zu werden. Es sei nicht nur die Aufgabe von Künstler*innen, sich neu zu positionieren, sondern auch die Residenzen müssten sich als attraktive Standorte im digitalen Zeitalter profilieren, heißt es in der Ankündigung des Symposiums.

Das vom Frauenkulturbüro NRW und vom Landesbüro für bildende Kunst organisierte Symposium nimmt Bezug auf den Ringenberg Relaunch, der im Juli 2019 am Niederrhein stattgefunden hat. Die vielen beteiligten Akteur*innen haben die Dringlichkeit nach Evaluation und Neudefinition von Residenzprogrammen bereits bekundet. Nun wird der Fokus auf die Situation der Künstler*innen gelegt, und es werden Themen wie Vereinbarkeit von künstlerischem Schaffen und familiären Verpflichtungen mit Kindern, Stipendienmanagement, Vernetzung und finanzielle Ausstattung von Residenzprogrammen in den Vordergrund gestellt, mit dem Ziel, kulturpolitische Handlungsempfehlungen zu formulieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.

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