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CREATIVE.NRW

Räume neu denken

Die Tagung „Räume neu denken – Immobilienwirtschaft trifft Kreativwirtschaft“ vernetzt Immobilien- und Kreativwirtschaft, Wirtschaftsförderung und Stadtplanung – am 25. November 2011 auf Zollverein in Essen.

Die Kreativwirtschaft hat als Beschäftigungsmotor und Treiber ökonomischer Innovationen, als Ideenlabor und Talentschmiede in den vergangenen Jahren zunehmend Beachtung gefunden. Vielerorts steht die Branche inzwischen auch als Impulsgeber für die Stadtentwicklung und die Immobi­lienbranche hoch im Kurs. Dort, wo sich Künstler und Kreativunternehmen ansiedeln, entstehen oft neue Initiativen im Stadtteil.

Vergessene Flächen und Gebäude rücken wieder in das öffentliche Bewusstsein, neue Aktivitäten können zu einer Wiederentdeckung, Belebung und Aufwertung ganzer Stadtviertel beitragen. Dabei entwickelt die Kreativbranche auch neue Arbeits- und Kooperationsformen, für die neue Immobiliennutzungskonzepte erforderlich sind. Das Thema "Raum" ist für die Entwicklung von Quartieren und Städten von zentraler Bedeutung.

In der Zusammenarbeit zwischen Kreativ- und Immobilienwirtschaft liegt somit enormes Potenzial. Dass es hier noch Optimierungsbedarf gibt, zeigte unlängst unsere Studie "Räume für die Kreativwirtschaft". Ein erster Schritt zur besseren Vernetzung der Branchen ist die Konferenz "Räume neu denken - Immobilienwirtschaft trifft Kreativwirtschaft": Unter diesem Titel laden das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium, CREATIVE.NRW und die Wirtschaftsförderung metropoleruhr am 25. November 2011 zu einem fachübergreifenden Dialog in das SANAA-Gebäude auf der Zeche Zollverein in Essen ein.

Im Mittelpunkt der Tagung wird die Frage stehen, was Wirtschaftsförderung, Stadtplanung, Immobilienwirtschaft und Kreativwirtschaft gemeinsam tun können, um Städte voranzubringen und voneinander zu profitieren. Einen besonderen Schwerpunkt wird das Thema "Zwischennutzung" bilden. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. 

Anmeldung unter: http://www.raeume-neu-denken.de/

Link zur Studie "Räume für die Kreativwirtschaft"