OWL Kulturkonferenz: Kultur als Motor

Können Kultur und Kreativwirtschaft die Regionalentwicklung positiv beeinflussen? Diese Frage stellt sich die 11. OWL Kulturkonferenz am 7. Februar in Detmold. In Themenforen werden externe Beispiele für die Entwicklung von Kreativquartieren aus dem Bundesgebiet und den Niederlanden betrachtet und auf sinnvolle Übertragungsansätze untersucht.

Anlass für die diesjährige thematische Ausrichtung ist die REGIONALE 2022 des Landes Nordrhein-Westfalen, die von OstWestfalenLippe ausgerichtet wird. Unter dem Leitsatz „Wir gestalten das neue UrbanLand“ greift sie Themen wie Stadtentwicklung, Digitalisierung und Mobilität auf. Die Kulturkonferenz fokussiert das REGIONALE-Aktionsfeld „Das neue StadtLandQuartier“ und beschäftigt sich mit neuen Raumkonzepten. Die Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Leben soll sowohl in der Stadt als auch in kleineren Orten verbessert werden.

Unter anderem stellt CREATIVE.Board-Mitglied Bernd Fesel (ecce) das Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr vor. Dr. Josef Spiegel (Künstlerdorf Schöppingen/CREATIVE.Space 2017) und Dr. Sigrun Brunsiek (Wasserschloss Reelkirchen) präsentieren mit „Freiraum: Leerstand“ ein kulturelles Projekt an der Schnittstelle Kunst und Dorfentwicklung. Teresa Trabert vom Kreativsaison e.V. in Rostock berichtet, wie sich verschiedene Kreativunternehmen erfolgreich in einem ehemaligen Gelände der Staatssicherheit angesiedelt haben.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung bis zum 31. Januar wird gebeten.

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