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Open Call für die TRANSURBAN Residency

Mit einem Open Call sucht die TRANSURBAN Residency bis zum 24. Mai 2021 Kreative, Künstler:innen oder Kollektive aller Disziplinen (darstellende und bildende Kunst, Musik, Literatur etc.), die im Rahmen einer dreiwöchigen urbanen Kunstresidenz in Gelsenkirchen-Schalke eine Brückenunterführung bespielen möchten.

Die im Stadtteil Schalke verkehrstechnisch sehr markante Berliner Brücke führt den Auto- und Straßenbahnverkehr über diverse Werksgelände hinweg und hat in der stadtplanerischen Philosophie der „autogerechten Stadt” der Nachkriegszeit eine entscheidende Entlastung für den Kfz-Verkehr geboten. Für Fußgänger:innen und Fahrradfahrer:innen dagegen ist die Berliner Brücke verkehrstechnisch kritisch, quasi ein „Angstraum“. Sie ist eng und viel befahren, auch von LKW.

Aufgabe der Künstler:innen oder Kollektive soll es sein, im Projektzeitraum des TRANSURBAN mit ihrer Kunst auf die auch unter Gelsenkirchenern wenig bekannte Brückenunterführung aufmerksam zu machen. Gesucht werden Künstler:innen oder Kollektive, die sich der Aufgabe in einem gegebenenfalls vorher unbekannten Team stellen. Eine erfahrene Jury wird dieses (interdisziplinäre) Team zusammenstellen.

TRANSURBAN Residency ist ein Projekt des Kunstverein artrmx e.V. (CREATIVE.Space 2017) im Verbund mit den lokalen Akteuren Die Urbanisten e.V. (CREATIVE.Space 2020), Insane Urban Cowboys (CREATIVE.Space 2019) und Stiftung Schalker Markt und etabliert eine künstlerische Forschungsresidenz in den beiden Programmstädten Gelsenkirchen und Dortmund.

Den bis zu drei ausgewählten Künstler:innen wird eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft inklusive Verpflegung, technischer Support, die Übernahme der Anreisekosten sowie eine Aufwandsentschädigung von jeweils 1.500 Euro (brutto) für drei Wochen angeboten.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 24. Mai 2021.

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