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Neustarthilfe Plus

Die Bundesregierung hat die Neustarthilfe erweitert und verbessert: Soloselbständige, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten werden mit bis zu 4.500 Euro pro Monat und Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften mit bis zu 18.000 Euro unterstützt. Sie wird als Vorschuss für Juli bis September 2021 ausgezahlt.

Ab sofort können Anträge für die Neustarthilfe Plus für den Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 gestellt werden. Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden. Die Antragsstellung für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften durch einen prüfenden Dritten folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Sind die Antragsvoraussetzungen erfüllt, wird die Neustarthilfe Plus zunächst als Vorschuss ausgezahlt. Erst nach Ablauf des Förderzeitraums wird die Höhe der Neustarthilfe Plus genau berechnet – und zwar auf Grundlage des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Juli bis September 2021. Die Neustarthilfe Plus beträgt einmalig 50 Prozent eines dreimonatigen Referenzumsatzes.

Generell gilt: Antragsteller:innen können den Vorschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von 60 Prozent und mehr hatten. Wenn der Umsatz im Förderzeitraum um weniger als 60 Prozent gesunken ist, muss ein Teil des Vorschusses zurückgezahlt werden, sodass Neustarthilfe Plus und Umsatz im Förderzeitraum 90 Prozent des Referenzumsatzes nicht überschreiten. Erst wenn der Umsatzeinbruch weniger als zehn Prozent beträgt (d.h. Umsatz im Förderzeitraum entspricht mehr als 90 Prozent des Referenzumsatzes), muss der gesamte Vorschuss zurückgezahlt werden.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

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