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Neues Webtool zu europäischen Fördermöglichkeiten

Bei der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel stellte die Europäische Kommission das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern.

Um mit dem neuen Tool ein Förderprogramm zu finden, müssen lediglich eine Reihe von Fragen beantwortet werden, die sich auf den Sektor, in dem die Antragstellenden tätig sind, auf die Art der Organisation und die von ihnen gewünschte Unterstützung beziehen. Anhand der Ergebnisse können dann die am besten geeigneten Finanzierungsquellen und Ausschreibungen eingegrenzt werden. Diese werden durch die verfügbaren Budgets, das Antragsverfahren der verschiedenen Finanzierungen sowie einen Link zu den spezifischen Programmen oder Wettbewerben ergänzt.

Die geschäftsführende Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. (...) Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“ 

Die Kulturstaatsministerin unterstützt gemeinsam mit Österreich ein ähnliches Informationsportal des Creative Europe Desk Kultur in Bonn, das sich speziell an den deutschsprachigen Raum richtet. Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet (zur News) und ist hier verfügbar.

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