Neue Möglichkeiten für Games-Förderung

Die neuen Leitlinien zur Games-Förderung in NRW für die Produktion von Computer- und Videospielen wurden bereits im letzten Jahr verabschiedet – der Termin zur ersten Einreichung rückt mit dem 15. März 2019 immer näher.

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Jedes Produktionsunternehmen mit Sitz in NRW ist nun berechtigt, bis zu 50 Prozent der Produktionskosten eines Projektes als Förderung zu beantragen. Die Höchstfördersumme liegt bei 500.000 Euro und wird als bedingt rückzahlbares Darlehen gewährt. Auch interaktive Vorhaben aus den Bereichen Virtual und Augmented Reality, Web und Mobile können gefördert werden.

Mit der neuen Leitlinie zur Förderung von digitalen Spielen und interaktiven Inhalten reformiert die Landesregierung im Schulterschluss mit der Film- und Medienstiftung NRW die Games-Förderung in Nordrhein-Westfalen und stärkt sie damit für den globalen Games-Markt.

Auch die Entwicklungsförderung der Film- und Medienstiftung NRW wird neu aufgestellt. Förderungen zur Entwicklung von Konzepten und Prototypen werden mit bis zu 80 Prozent der Entwicklungskosten und einer maximalen Höhe von 100.000 Euro als Zuschuss gewährt.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

• Die Produktion von Computer- und Videospielen und interaktiven Inhalten kann mit bis zu 50 Prozent der Produktionskosten in maximaler Höhe von bis zu 500.000 Euro pro Projekt gefördert werden.

• Für die Entwicklung eines Prototyps kann ein Zuschuss von bis zu 80 Prozent der Entwicklungskosten in maximaler Höhe von bis zu 100.000 Euro beantragt werden.

• Für die Konzeptentwicklung kann ein Zuschuss in Höhe von bis zu 80 Prozent der veranschlagten Kosten in maximaler Höhe von bis zu 20.000 Euro beantragt werden.

• Für die Förderung stehen im Jahr 2019 drei Millionen Euro zur Verfügung.

• Ein Vergabegremium entscheidet über die Förderung anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs.

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