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Neue Gründerzeit NRW

Nordrhein-Westfalen will strukturelle Herausforderungen für Unternehmertum und Selbstständigkeit angehen und startet in eine neue Phase der Gründungsförderung und -unterstützung. Ziel ist, das Gründungsklima weiter zu verbessern und in den nächsten fünf Jahren bundesweit die meisten Start-ups hervorzubringen.

Mit dem Konzept NEUE GRÜNDERZEIT richtet die Landesregierung das Umfeld für Existenzgründungen strategisch neu aus. Gemeinsam mit Kammern, dem Bundesverband Deutsche Startups, Wirtschaftsverbänden und Wirtschaftsförderungen legte der Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am 18. Juli 2019 eine gemeinsame Erklärung vor.

Die Gründungslandschaft in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stark ausdifferenziert. Deshalb ist die NEUE GRÜNDERZEIT NORDRHEIN-WESTFALEN in zehn strategische Handlungsfelder aufgeteilt, die insgesamt 64 Maßnahmen enthalten. Neue Akzente werden dabei insbesondere bei der Unterstützung weiblichen Unternehmertums, nachhaltigen Gründungen und Hochschulausgründungen gesetzt. Zudem soll die Sichtbarkeit mithilfe von öffentlichen Auszeichnungen erhöht werden: So erhalten die drei besten digitalen Start-ups aus Nordrhein-Westfalen ab 2020 auf dem international angesehenen PIRATE SUMMIT in Köln eine eigene Auszeichnung, dotiert mit insgesamt 50.000 Euro. Durch die Möglichkeit zur schnellen digitalen Anmeldung und durch ein zentrales Infoportal (www.gründen.nrw) soll das Gründen in NRW deutlich vereinfacht werden. Bis 2022 sollen die Wagniskapitalinvestitionen in Start-ups auf eine halbe Milliarde wachsen und damit gegenüber 2017 verfünffacht werden. 

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