Zum Hauptinhalt springen

Heimat 2.0: Digitale Lösungen gesucht

Mithilfe von digitalen Lösungen die Daseinsvorsorge sichern und die Lebensqualität in strukturschwachen ländlichen Räumen verbessern: Das möchte die Förderinitiative Heimat 2.0, die das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ins Leben gerufen haben. Förderfähig sind u.a. auch soziale und kulturelle Angebote. Bis zum 15. Juni 2020 können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure Projektskizzen einreichen.

Die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Deutschland unterliegen einem rasanten Wandel, der insbesondere auch strukturschwache ländliche Räume vor große Herausforderungen stellt. Die Digitalisierung bietet immense Chancen zur Modernisierung und damit auch die Möglichkeit, dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland näherzukommen. Zu diesem Zweck werden bis 2023 bundesweit ausgewählte Modellvorhaben gefördert.

Mit Heimat 2.0 soll nicht nur der Zugang zu Bildung, Gesundheit und Pflege, sondern auch die Effizienz der öffentlichen Verwaltung verbessert werden. „Ob es sich dabei um die Entwicklung einer neuen App oder die Anpassung einer bestehenden Anwendung handelt – entscheidend ist, dass bei allen Vorhaben eine digitale Lösung dazu beiträgt, die Lebensverhältnisse von Menschen konkret zu verbessern“, so Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Förderfähig sind Vorhaben, die einem der folgenden Themenfelder zugeordnet werden können: lokale und regionale Versorgung, Bildung, Qualifizierung und digitale Kompetenzen, Gesundheits- und Pflegeversorgung, öffentliche Verwaltung, soziale und kulturelle Angebote, Zivilgesellschaft und Ehrenamt, Schaffung attraktiver Wohn- und Arbeitsstandorte. Vorhaben im Bereich Mobilität und Verkehr sind ausgeschlossen.

Mehr Informationen