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Förderung: Neue Normalität

Das neue Förderprogramm „Neue Normalität“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Kultureinrichtungen dabei, Diversität und Teilhabe in ihren Strukturen zu stärken. Ziel ist es, Barrieren und Benachteiligungen für unterrepräsentierte Gruppen im Kulturbetrieb abzubauen und neue Zugänge zu schaffen. Im Rahmen des Programms können insgesamt bis zu 100.000 Euro Fördermittel beantragt werden. Bewerbungsfrist ist der 15. Dezember 2021.

Die Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen ist divers. Diversität ist Alltag, Normalität und prägt unsere Gesellschaft. Eine in allen gesellschaftlichen Bereichen akzeptierte und aktiv gelebte Selbstverständlichkeit ist sie jedoch noch nicht. Für viele Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ist Diversität bereits ein wichtiges Arbeitsfeld. Andere stehen noch am Anfang. Mit dem Programm wird die Entwicklung, Erweiterung und Erprobung von Konzepten zur diversitätssensiblen Öffnung von Kultureinrichtungen gefördert. Ziel ist es, Barrieren und Benachteiligungen für unterrepräsentierte Gruppen im Kulturbetrieb (z.B. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen mit Behinderung, BIPoC, ältere Menschen oder LSBTIQ*) abzubauen und neue Zugänge zu schaffen. 

Die Förderung richtet sich an Kultureinrichtungen in kommunaler und gemeinnütziger Trägerschaft, die einen Prozess der diversitätssensiblen Öffnung beginnen möchten. Auch die Erweiterung bestehender Diversitätskonzepte ist möglich, wenn neue Schwerpunkte gesetzt werden. Im Rahmen der Konzeptentwicklung müssen konkrete Ziele für Personal, Publikum, Programm, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Partner definiert werden. Die Einrichtung entscheidet dabei selbst, welchen Schwerpunkt sie vor dem Hintergrund der Ausgangslage und bestehender Bedarfe bei der Konzeptentwicklung und den ersten Umsetzungsschritten setzt. 

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