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Die Gamechanger #3: KoFabrik

In der dritten Folge unserer Filmreihe „Die Gamechanger – Kreative Orte, kreative Lösungen“ besuchen wir das von der Montag Stiftung Urbane Räume initiierte Projekt der KoFabrik in Bochum. Die Akteur:innen berichten, wie sie die ehemalige „Eisenhütte“ in einen Ort für nachbarschaftliche Begegnungen, kooperatives, kreatives Arbeiten und urbane Produktion verwandeln und inwiefern Corona den Prozess beschleunigt hat.

Mitten in der Bochumer Innenstadt direkt an der Hauptstraße liegt der Imbuschplatz, der „Vorgarten“ der KoFabrik. Seit 2018 bauen die Projektmacher:innen hier einen besonderen Ort für gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung auf. Nachbarn, kreative Akteur:innen und Unternehmen beteiligen sich aktiv an dem Prozess, das Quartier nachhaltig lebenswerter zu gestalten. Im Rahmen sogenannter Viertelsstunden engagieren sich die Mieter:innen für das Gemeinwohl. Auf diese Weise schenkt die Immobilie dem Quartier pro Jahr an die 1.000 Stunden Zeit und Kompetenz.

Das historische Gebäude wurde so umgebaut und entwickelt, dass neben gewerblichen Flächen auch besondere Räume für das Gemeinwohl im Quartier entstanden sind: ein Nachbarschaftscafé, eine kleine „Quartiershalle“ sowie hochwertige Büros für einzelne engagierte Unternehmen, genauso wie kostengünstige Flächen zum Selbstausbau für Kreative, Freiberufler:innen, Start-ups und junge Unternehmen, die bewusst zusammenarbeiten und in Projekten kooperieren wollen. Wie diese Zusammenarbeit durch Corona beschleunigt wurde und wie ein ursprünglich geplantes Stadtteilfest zu einem dezentralen Festival, dem „Sommer auf dem Imbuschplatz“, wurde, berichten die Akteur:innen im Film. 

Das von der Montag Stiftung Urbane Räume, dem KLuG e.V. und CREATIVE.NRW initiierte Filmprojekt „Die Gamechanger – kreative Orte, kreative Lösungen“ besucht kreative Akteur:innen in NRW, die in der Corona-Krise neue Zugänge zu kreativen Inhalten ermöglichen.

Die Gamechanger – Folge 3

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