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CREATIVE.Challenges: Drei Städte, drei Themen, sechs Teams

Mit unserem neu entwickelten Projekt „CREATIVE.Challenges“ wollen wir in Kooperation mit unseren CREATIVE.Spaces den Kreativen in NRW ein Forum bieten und sie gleichzeitig mit den Akteur:innen von Wirtschaft, Verwaltung und urbaner Produktion vernetzen. Am 3. März ging es los mit Workshops der insgesamt sechs beteiligten Teams. Die Ergebnisse werden am 21. Juli im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf gepitcht und die besten Ideen mit 5.000 Euro ausgezeichnet. 

Fotos: Bozica Babic

Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden, ist seit jeher Kernaufgabe der Kreativwirtschaft – von kreativen Menschen, denen es gelingt, scheinbar festgefahrene Prozesse und Strukturen aufzubrechen, Dinge neu zu denken und Problemstellungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. 

Mit dem Ziel, konkrete Lösungen für Herausforderungen in den Themenfeldern Neue (Zusammen)Arbeit, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit – urbane Produktion zu erarbeiten, kamen am 3. März über 30 Kreative aus ganz NRW in Düsseldorf, Gelsenkirchen und Dortmund zusammen. Jeweils zwei Teams hatten in einem eintägigen Workshop Gelegenheit, gemeinsam neue Ideen, Konzepte und Lösungsansätze zu entwickeln. 

Die Challenges wurden im Vorfeld von verschiedenen Akteur:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft vorgeschlagen. Die Herausforderung zum Thema „Neue (Zusammen)Arbeit“ wurde von 3M, einem international agierenden und innovativen Unternehmen mit Sitz in Neuss, eingebracht: „Wie können in einer hybriden Arbeitswelt ein vertrauensvolles Zusammengehörigkeitsgefühl („spirit of belonging“) und die gefühlte Nähe zueinander aufrechterhalten und die daraus erwachsende Innovationskraft von 3M gemäß ihres Purpose-Versprechens sichergestellt werden?“ 

Um das Thema Stadtentwicklung und Leerstand ging es bei der Challenge der Stadt Gelsenkirchen in Kooperation mit urbanana: „Wir suchen kreative Konzepte für multifunktionale Zukunftsorte, die einen Beitrag zur Attraktivität und Resilienz unserer Stadt leisten. Hierfür stellen wir zwei konkrete Immobilien in der Bochumer Straße zur Verfügung.“ Die leerstehenden Immobilien konnten von den Teams direkt vor Ort besichtigt werden, um konkret an den räumlichen Gegebenheiten entlang neue kreative Konzepte entwickeln zu können.

In Dortmund hatte das CREATIVE.Spaces-Netzwerk Die Urbanisten zu einer Herausforderung eingeladen, die auf ein Konzept eines zweijährigen Forschungsprojektes zum Thema Urbane Produktion in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT aufbaut: „Welche Räume, Akteur:innen und Prozesse brauchen Netzwerke und innovative Ideen für urbane Co-Produktion in der nachhaltigen Stadt der Zukunft?“ 

Am 21. Juli dann gehen alle sechs Teams in den Wettstreit und pitchen ihre Ideen im Rahmen einer feierlichen CREATIVE.Challenges-Veranstaltung in Düsseldorf. Das jeweils beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und mit einem Preisgeld von 5.000 Euro ausgezeichnet. 

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