„Blockathon de la Musique“: Lösungen für die Herausforderungen der Musikindustrie

Im Rahmen der c/o pop Convention trafen vom 29. April bis 1. Mai rund 40 Hacker und Kreative aus Frankreich und Deutschland in Köln zusammen, um in Gruppen an fairen Erlösmodellen für Musikschaffende zu arbeiten. Themenschwerpunkte waren beispielsweise, wie mit Musik auch in Zukunft ein angemessenes Einkommen erwirtschaftet oder wie eine fairere Rechteverwendung gewährleistet werden könnte. Dabei setzten die Teilnehmer*innen hauptsächlich auf neue Technologien wie die der Blockchain.

 Die Ergebnisse für neue Konzeptentwürfe und Geschäftsmodelle sowie Lösungsansätze für den Umgang mit Metadaten wurden am 2. Mai im Rahmen der c/o pop Convention in der IHK Köln in Anwesenheit von Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und der französischen Generalkonsulin Olivia Berkeley-Christmann vorgestellt.

Die Gewinner des Blockathons entwickelten eine App, mit der man Straßenmusiker online bezahlen und weitere Informationen über die Künstler erhalten kann. Platz zwei ging an ein Team, das sich mit der zuverlässigen und lückenlosen Dokumentation von Urheberrechten auf Blockchain-Basis auseinandergesetzt hat. Ein weiteres Projekt war die Entwicklung einer App, die Albumcover anhand eines bestimmten Musikgenres generieren kann.

Der deutsch-französische Musik-Hackathon wurde vom Kölner Unternehmen hack.institute sowie von ContentSphere.de organisiert und entwickelt und vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Eine positive Bilanz lässt sich auch für die c/o pop Convention insgesamt ziehen. Die rund 1.000 Fachbesucher*innen konnten sich am 2. und 3. Mai in Diskussionen, Workshops und Keynotes von über 100 Speaker*innen in den Themensträngen BRANDS & MUSIC, DIGITAL MUSIC, EXCHANGE & CONNECT und NEW TALENT austauschen.

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