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Blaues Rauschen Festival 2022

Blaues Rauschen ist ein Festival für Digitale Soundexperimente, Elektronische Musik und Installation. An acht unterschiedlichen Spielorten in Essen, Gelsenkirchen-Ückendorf und Herne werden die Schnittstellen zwischen Transformation, Digitalisierung, VR und klassischen künstlerischen Disziplinen wie Performance, Tanz und Musik erforscht. Es findet dieses Jahr vom 27. bis zum 30. September 2022 zum insgesamt vierten Mal statt. 

In zahlreichen Konzerten, Performances und Installationen lotet Blaues Rauschen aus, welche Möglichkeiten die aktuellen technischen Entwicklungen Künstler:innen und deren Publikum bieten. Die Künstler:innen treten – angelehnt an die Pecha-Kucha-Vortragstechnik – in ca. 20-minütigen Slots auf. 

Mit den Virtual Sound Journeys startet Blaues Rauschen 2022 am Dienstag, dem 27. September in die Festivalwoche. Verortet zwischen Kunstwelt, unkonventionellem Theater und Performance, bilden die Galerie Gublia und das Rabbit Hole Theater in Essen eine kreative Architektur für akustische Expeditionen. Ob die durch Friedhelm Hartmann angeleiteten free sound territories, Porträt XOs Duette mit KI-generierten Audiodaten oder Angelo Repettos Trips zwischen Wave, Acid und Krautrock: Blaues Rauschen lädt ein zu einer Reise durch virtuelle Soundwelten. 

Spuren vergangener Industriekultur schwirren durch die Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf. Am Mittwoch, dem 28. September widmet sich Blaues Rauschen hier den ,,Environments of Sonic Material“, u.a. mit dem queer-feministischen kurz.kollektiv und einer Installation von Achim Zepezauers, den hörbar gemachten digitalen und analogen Transformationsprozessen von Kai Niggemann und dem audiovisuellen Projekt ,,Antropo Amorfo (Hier ist nicht da)“ von Corgiat & Akasha. 

Am Tag darauf ist der Alte Wartesaal in Herne der Ort für  ,,Connections amidst the infrastructure“. Thema sind Verbindungen inmitten von Infrastruktur. Im Bahnhofsgebäude, Knotenpunkt verschiedenster Bewegungsformen, werden Schnittstellen und Begegnungen untersucht. Mit dem Ziel, der Komplexität vielfältiger Lebensrealitäten Raum zu geben und diese dennoch wahrnehmbar zu machen, kreiert z.B. der österreichische Künstler Sturmherta eine Live-Performance, bei der der Sound ausschließlich aus Bildern erzeugt wird. 

Der letzte Tag des Festivals unter dem Motto ,,Frictions in uncanny familiarity” führt zurück nach Essen. Im Gitter Raum erwartet die Besucher:innen u.a. das Programm ,,Radical Transducers“ von Peter Kirn, eine Open Sound Performance des diesjährigen kollaborativen Hacklabs, in dem über mehrere Tage unterschiedlichste Expert:innen gemeinsam transformative Kräfte der Umwandlung erprobten. 

Tickets für Blaues Rauschen sind ausschließlich online hier erhältlich. 

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