Barcamp MedienvielfaltRuhr

Am 15. Februar lädt die NRW-Landesregierung im Rahmen der Ruhr-Konferenz zum Barcamp #MedienvielfaltRuhr in das „Haus der Technik“ in Essen ein. Im Mittelpunkt des Barcamps wird die Frage stehen, wie sich das Medienangebot noch stärker individualisieren lassen kann.

Neben der Medienvielfalt im Ruhrgebiet soll innerhalb des Barcamps auch über neue Formen der direkten Kommunikation und die Perspektiven für den Lokaljournalismus diskutiert werden. Eingeladen zum gemeinsamen Austausch sind Medienmacher*innen und -nutzer*innen, App-Entwickler*innen, IT-Expert*innen, Daten-Spezialist*innen und Studierende. Auf der Barcamp-Website können sich Interessierte bewerben, einen Workshop durchzuführen, eine Idee oder ein Produkt zu präsentieren oder ein Streitgespräch zu organisieren.

„Die Medienvielfalt im Ruhrgebiet ist ein hohes Gut. Ohne sie ist eine unabhängige Meinungsbildung nicht denkbar. Digitalisierung und neue Angebote verändern die Medienwelt und -formen in rasantem Tempo, auch die Nutzungsgewohnheiten. Hier wollen wir ansetzen und Experten und Mediennutzer zusammenbringen, um gemein- sam Ideen für den Wandel im Ruhrgebiet zu entwickeln. Mit dem Barcamp schaffen wir dafür ein Forum. (…) Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Ideen und Projekte einzubringen. Die besten werden dann in enger Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Akteuren der Region umgesetzt. Das Barcamp ist also eine gute Gelegenheit, direkten Einfluss auf die Politik für das Ruhrgebiet zu nehmen“, so der für Medien zuständige Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski.

Die Ruhr-Konferenz ist als Veränderungsprozess in drei Phasen angelegt. In der ersten Phase, die am NRW-Tag in Essen begonnen hat, geht es darum, geeignete Projekte zu sammeln, zu bewerten und eine Auswahl zu treffen. Den Abschluss dieser Phase bildet die Entscheidung der 20 Themenforen, welche Projekte zur Umsetzung vorgeschlagen werden. Diese Phase soll bis Sommer 2019 abgeschlossen sein. Danach entscheidet die Landesregierung über die Projekte, die dann ab 2020 in die Umsetzung gehen.

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