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9. Urheberrechtskonferenz

Die komplexe EU-Urheberrechts-Richtlinie ist diesen Sommer in Deutschland in Kraft getreten. Die Mitgliedsverbände der Initiative Urheberrecht (IU) haben seit Jahren für diese in ihren Augen überfällige Regulierung gekämpft. Im Mittelpunkt der 9. Urheberrechtskonferenz, die am 22. November live aus der Berliner Akademie der Künste gestreamt wird, steht nun ein Blick auf den Status quo des Urheberrechts in Deutschland – und darüber hinaus.

Eröffnet wird die Konferenz am 22. November um 10:30 Uhr von Katharina Uppenbrink, Geschäftsführerin der IU. Grußworte kommen von Prof. Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste, und Dr. Alice Halsdorfer, Referatsleiterin der Senatskanzlei Berlin. Matthias Hornschuh, Komponist, Sprecher der Kreativen in der IU und CREATIVE.Board-Mitglied, stellt im Anschluss das Programm vor. 

Im Teil 1 der Konferenz unter dem Titel „Im Maschinenraum des Urheberrechts – Welche Folgen zeichnen sich nach Inkrafttreten des Gesetzespakets im Sommer 2021 ab?“geben verschiedene Branchen-Expert:innen Einschätzungen, Berichte und Erfahrungen aus der Praxis ab und äußern sich in Kurzstatements zu den  Schwerpunkten „Artikel 17“ und „Urhebervertragsrecht / Artikel 18-23“. 

Der zweite Teil „Implementierung der EU-Urheberrechtsrichtlinie – Stand der Dinge in Europa“ beschäftigt sich u.a. mit Artikel 18 aus Sicht der audiovisuellen Autor:innen, dem Urhebervertragsrecht, Artikel 17, Streaming-Plattformen sowie der Zukunft dieser Themen in der EU. 

Der dritte Teil „Nach der Plattformregulierung kommt die Plattformregulierung“ beinhaltet neben einer Einführung in das Thema „DMA und DSA – eine Standortbestimmung“ verschiedene Bestandsaufnahmen, u.a. von Peter Kraus vom Cleff, Präsident des europäischen Verlegerverbandes / Federation of European Publishers (FEP, Brüssel). 

Der vierte und letzte Teil „Nach der Wahl – Forderungen an die Politik“ beginnt mit der Keynote „How to #FixStreaming – a Songwriter's Campaign for Fair Remuneration“ der Sängerin, Musikerin und Autorin Helienne Lindvall und widmet sich schwerpunktmäßig den Themen Streaming, Privatkopie und E-Lending.  

Das komplette Programm sowie alle Referent:innen finden sich unter dem unten stehenden Link. 

Die Initiative Urheberrecht vertritt die Interessen von rund 140.000 Urheber:innen und ausübenden Künstler:innen in den Bereichen Komposition, Orchester, Journalismus, Film und Fernsehen, Fotografie, Dokumentarfilm, Belletristik und Sachbuch, Design, Illustration, Bildende Kunst, Schauspiel, Tanz, Spieleentwicklung und vielen mehr. In der Zusammenarbeit von über 40 Verbänden und Gewerkschaften ist die IU die repräsentative Plattform für alle Sparten kreativen Schaffens. Sie setzt sich aktiv für die Interessen aller Urheber:innen und ausübenden Künstler:innen ein – und für ein faires Urheberrecht in Deutschland und Europa.

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