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Musikwirtschaft

NRWs Musikwirtschaft – Komponist*innen, Musiker*innen, Interpret*innen und Ensembles, Musikverlage, Produzent*innen, Labels, Konzert-, Veranstaltungs- und Promotionagenturen, Veranstalter*innen und der Musikfachhandel – findet weit über NRW hinaus Gehör. Mit einem Umsatz von 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet sie 14,1 Prozent des bundesweiten Gesamtumsatzes.

Großer Schaden, wenn auch deutlich geringer als noch vor wenigen Jahren, entsteht der Musikwirtschaft insgesamt durch das illegale Downloaden und Austauschen von Musikdateien. Zugleich ergeben sich durch das Internet neue Selbstvermarktungs- und Vertriebsmöglichkeiten. Live-Auftritte, und damit zusammenhängend auch das Merchandising, werden für viele aufführende Künstler*innen nicht nur zur Vermarktung, sondern auch als Einnahmequelle immer wichtiger. Die Ballungsräume in NRW eröffnen hierfür viele Auftrittsmöglichkeiten. Hochkarätige Musikfestivals ziehen auch Besucher*innen aus anderen Regionen an. Viele Musiker*innen und Komponist*innen sind auch als Dienstleister für andere Branchen der NRW-Kreativwirtschaft tätig, z.B. für die Werbewirtschaft und die Games-Industrie, sowie für öffentliche Kulturbetriebe.

Zahlen & Fakten

Unternehmen & Selbstständige: 2.700 | Anteil Nordrhein-Westfalen an Deutschland: 17,9 %

Erwerbstätige: 13.400 (davon 7.100 SvB) | Anteil Nordrhein-Westfalen an Deutschland: 19,3 %

Umsatz: 1,2 Mrd. Euro | Umsatz je Unternehmen: 462.700 Euro | Anteil Nordrhein-Westfalen an Deutschland: 14,1 %

Bruttowertschöpfung: 752 Mio. Euro | Anteil Nordrhein-Westfalen an Deutschland: 14,4 %

Quelle: CREATIVE.REPORT - Kreative, Netzwerke und Diskurs - mit Zahlen und Fakten zur Kultur- und Kreativwirtschaft Nordrhein-Westfalen 2019

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