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Musikwirtschaft

NRWs Musikwirtschaft – Komponist*innen, Musiker*innen, Interpret*innen und Ensembles, Musikverlage, Produzent*innen, Labels, Konzert-, Veranstaltungs- und Promotionagenturen, Veranstalter*innen und der Musikfachhandel – findet weit über NRW hinaus Gehör. Mit einem Umsatz von 1,25 Mrd. Euro erwirtschaftet sie 15 Prozent des bundesweiten Gesamtumsatzes.

Großer Schaden, wenn auch deutlich geringer als noch vor wenigen Jahren, entsteht der Musikwirtschaft insgesamt durch das illegale Downloaden und Austauschen von Musikdateien. Zugleich ergeben sich durch das Internet neue Selbstvermarktungs- und Vertriebsmöglichkeiten. Live-Auftritte, und damit zusammenhängend auch das Merchandising, werden für viele aufführende Künstler*innen nicht nur zur Vermarktung, sondern auch als Einnahmequelle immer wichtiger. Die Ballungsräume in NRW eröffnen hierfür viele Auftrittsmöglichkeiten. Hochkarätige Musikfestivals ziehen auch Besucher*innen aus anderen Regionen an. Viele Musiker*innen und Komponist*innen sind auch als Dienstleister für andere Branchen der NRW-Kreativwirtschaft tätig, z.B. für die Werbewirtschaft und die Games-Industrie, sowie für öffentliche Kulturbetriebe.

Zahlen & Fakten

Quelle: Kreativ-Report NRW – Ökonomische Bedeutung und Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, 2016 (Aufgrund von Rundungen können sich bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.)

Verbände (Auswahl)