Start der Individuellen Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen in NRW

Ab sofort können KünstlerInnen und Kreative aus allen Sparten und Berufen der Kultur, der Kunst und der Kreativwirtschaft, Kulturinstitutionen und Netzwerke sowie Städte ihre Projektideen für die Individuelle Künstlerförderung des Landes NRW im Pilotraum Ruhr einreichen.

NRW als beruflicher Wunschstandort: Dreiviertel der 2015 von der Prognos AG befragten KünstlerInnen und Kreativen Nordrhein-Westfalens gaben an, ihren jeweiligen beruflichen Standort in NRW beibehalten zu wollen. Es zeigte sich allerdings auch, dass die strukturellen Bedingungen vor Ort oft nicht optimal sind – beispielsweise der Mangel an bezahlbaren Arbeitsräumen, der fehlende Dialog mit der Politik oder mangelnde Anerkennung und Sichtbarkeit.

Im Juni 2016 hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport schließlich die von ecce (european centre for creative economy) konzipierte und im Rahmen von Netzwerktreffen weiterentwickelte Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) offiziell als Pilotprogramm für das Ruhrgebiet freigegeben.

Ziel der IKF ist die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von KünstlerInnen und Kreativen in allen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Heute startet die Einreichphase.

Einreichungen für das Programm sind in den drei Förderbereichen „KünstlerInnen, Kreative und Kulturschaffende“, „Partner“ und „Quartiere“ möglich. Die zentrale Anlaufstelle für die IKF-Pilotierung im Ruhrgebiet ist ecce. Das Center unterstützt, berät und coacht auch bei der Antragstellung.

 

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