Liebe Freunde von CREATIVE.NRW,

das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Kulturrats ist ernüchternd: Auch im Kulturbereich werden Frauen und Männer noch immer enorm ungleich bezahlt – das sogenannte Gender Pay Gap beträgt stolze 24 %. Wir sprachen mit Silke Räbiger, seit über 20 Jahren Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln, über die Situation von Frauen in der Filmbranche, die Erfolge ihrer Arbeit und ihre Wünsche für die Zukunft der Kreativszene.

Als Mitbegründer von Monokel, Produktionsfirma an den Schnittstellen von Film, Games und Transmedia, hat Roman Roitman einen versierten Blick darauf, wie sich interdisziplinäre Ansätze als erfolgsversprechend erweisen. In „3 Fragen an…“ spricht er mit uns über kreativen Erfolg in NRW. Und auch intern haben wir Neuigkeiten: Auf unserer Homepage stellt sich ab heute das neue Team vor. 

Viel Spaß beim Lesen
Ihr und euer Team von CREATIVE.NRW

 

CREATIVE.TALK | Silke Johanna Räbiger | Direktorin 

"Gleiches Geld für gleiche Arbeit"

Als eines der größten und bedeutendsten Frauenfilmfestivals weltweit zeigt das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln aktuelle Entwicklungen und Trends in den Arbeiten von Frauen in allen Bereichen der Filmproduktion. Als Forum des Austauschs, der Vernetzung und Weiterbildung verfolgt es das Ziel, Sichtbarkeit für die Arbeit von Frauen in einer von Männern dominierten Industrie zu schaffen. Silke Johanna Räbiger, Leiterin des Festivals, hat mit uns darüber gesprochen. 

 

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3 Fragen an...
MONOKEL

Welche Zutaten braucht man für ein erfolgreiches kreativwirtschaftliches Geschäftsmodell? Was ist das Besondere am Standort NRW? Und was könnte noch besser laufen? Jeden Monat beantwortet an dieser Stelle ein kreativer Unternehmer aus NRW unseren Fragenkatalog – dieses Mal mit Roman Roitman von MONOKEL. 

» Hier lesen Sie die Antworten.

News

 
11.07.2016

Jetzt teilnehmen: Onlinebefragung zur Digitalisierung in der Kreativwirtschaft NRW

Wie verändern sich kreative Märkte durch die Digitalisierung? Welches sind die zentralen Digitalisierungstrends der verschiedenen Kreativbranchen? Und wie beeinflussen digitale Technologien die Umsätze? Eine aktuelle Studie untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmensprozesse und Geschäftsmodelle in der Kreativwirtschaft.

 
11.07.2016

Leichterer Kreditzugang für Unternehmen der KuK-Wirtschaft

Wirtschaftliche Entfaltung erfordert Experimente und Risiken – die dazu nötigen Kredite sind gerade von kleinen und mittleren Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft häufig schwer zu bekommen. Ein 121 Mio. schweres europäisches Bürgschaftsprogramm steuert gegen.

 
30.06.2016

Neues NRW-Förderprogramm für Kreative – Pilotraum Ruhr

Das Land NRW will die Lebensbedingungen von Kreativen verbessern und die von ihnen ausgehende gesellschaftliche Innovationskraft weiter stärken. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) hat dazu die Landesinitiative zur individuellen Förderung von Künstlerinnen und Künstlern (IKF) ins Leben gerufen. Im Ruhrgebiet startet ein Pilotprojekt, das vom european centre for creative economy (ecce) entworfen wurde.

 
24.06.2016

Panelpicker: Ideen pitchen für das Konferenzprogramm der SXSW 2017

Wer sich am Puls der aktuellen Trends und Debatten in Medien, Musik und digitaler Kultur bewegen will, für den ist die South by Southwest (SXSW) Pflicht. Mitgestalten und mitdiskutieren, das geht auch im kommenden Jahr durch den „Panelpicker“ – die Einreich- und Votingplattform des Festivals. Ab dem 28. Juni 2016 können hier Ideen für das offizielle Konferenzprogramm 2017 eingereicht werden.

Themenmonitoring

 

Alles umsonst im Netz?

Ein Diskurs von Simon Brückner, "Alles umsonst im Netz", im Deutschlandfunk erzählt von der Kultur- und Kreativwirtschaft, die erst als Hoffnung der postindustrielle Gesellschaften hochgejubelt wurde, deren prekären Lebensverhältnisse jetzt in den Fokus gerückt sind. Brückner beschäftigt sich mit der Frage nach der Zukunft der Kreativwirtschaft, die auch die Frage nach der Machtverteilung im Zeitalter der IT ist. 

Der Bericht in Audioformat
Die PDF zum Bericht

 

Neue Studie des Deutschen Kulturrats

Die neue Studie „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ des Deutschen Kulturrats zur Situation von Frauen in Kultur und Medien wurde am 29.06. im Bundestag von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters präsentiert. 

Über einen Zeitraum von 20 Jahren untersucht die Studie des Kulturrats, wie es um die Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb bestellt ist. Berücksichtigt wurden die Ausbildungssituation, die Präsenz in Führungsetagen von Kultureinrichtungen und die Partizipation an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung. Das Ergebnis: Rollenstereotype und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgen weiterhin für ein sogenanntes Gender Pay Gap

Mehr Information zur Studie

Termine

 

23.09.2016, bundesweit
JACKPOT 2016 – 24 h
Lange Nacht der Kulturwissenschaften.
Jetzt anmelden!


28.07.2016, Bochum
Ruhrsummit 2016
Startup-Event.

01.08.2016 - 31.10.2016, Ruhrgebiet
Urban Fine Art Meeting Ruhr 2016
Interdisziplinäre Kunst-Convention.

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