Der Markt
In der Designwirtschaft umfasst der projektbezogene Wertschöpfungsprozess durch Designagenturen zwei Phasen: Die Ideen- oder Skizzenentwicklung, sowie die Detailentwicklung der unterschiedlichen Designfunktionen (z.B. die Steigerung der Funktionalität). Hier sind in Nordrhein-Westfalen viele Klein- und Mittelbetriebe aktiv, die sich häufig auf wenige Branchen der Investitions- oder Konsumgüterindustrien konzentrieren.
Bei umfangreichen Designprojekten erfolgt die Steuerung des Designprozesses zunehmend durch ein spezielles Designmanagement der jeweiligen Designagentur oder des Auftraggebers. Von Vorteil ist bei diesem Wertschöpfungsprozess in Nordrhein-Westfalen insbesondere das DesignZentrum NRW, das regelmäßig den international viel beachteten „red-dot“-award als Qualitätslabel vergibt.
Aktuelle Branchensituation
Design gehört zu den Wachstumsmärkten in Nordrhein-Westfalen, ist aber auch von der konjunkturellen Situation anderer Branchen abhängig. Kleine und mittlere Unternehmen müssen jedoch vielfach noch für die Chancen von Design aufgeschlossen werden.

NRW – Zentrum des Designs in Deutschland
Das Land Nordrhein-Westfalen zählt mit vielen seiner Städte neben anderen Designstandorten wie zum Beispiel Berlin, Hamburg oder dem Rhein-Main Gebiet zu den wichtigsten Zentren des Designs (Produkt- und Kommunikationsdesign) in Deutschland. Nordrhein-Westfalen ist zudem der ökonomisch bedeutendste Standort der Designwirtschaft in Deutschland: Hier hat etwa jedes vierte Unternehmen der Design-Branche (Produkt- einschließlich Kommunikationsdesign) seinen Sitz (24.2%) die jedoch fast 32% aller Umsätze Deutschlands im Design erwirtschaften (bei etwa 22% der Einwohner Deutschlands). Diese Zahlen machen die besondere Relevanz der Designwirtschaft Nordrhein-Westfalens als Querschnittsbranche an Innovationsleistungen für viele andere Wirtschaftsbranchen deutlich.






